WEBVTT

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Ich bin Schulleiterin an der Krabat Grundschule Wittichenau. Mein Name ist Anke
Simon. Ich unterrichte hier hauptsächlich das Fach Ethik und Mathematik.

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Ja, Riga im EP war ja gar nicht der erste Dojo Vertrag. Danach.

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Das war im Service. Ich heiße Ewa. Ich wohne in Connewitz und studiere an der
Technischen Universität in Dresden für die Fächerkombination Katholische
Theologie und dann die Grundschuldidaktik. Mathe, Deutsch und Sachunterricht.

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Für.

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Es ist eine sehr schöne Aufgabe, Lehrerin zu werden. War immer schon mein Wunsch
gewesen. Ja gut, später habe ich dann auch die Funktion des Schulleiters
übernommen. Aber wie gesagt, ein sehr, sehr schöner Beruf, auch bis heute. An
unserer Schule sind insgesamt 16 Lehrkräfte beschäftigt. Ganz genau Sind es 15
Lehrerinnen und ein Lehrer. Ja, das ist immer etwas Besonderes.

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Auch im Bereich der Grundschule. Unser einer Kollege unterrichtet das Fach
Musik, und er ist auch unentbehrlich für unsere Schule. Wir sind eine zwei
zügige Schule, das heißt, an unserer Schule lernen insgesamt 202 Kinder in acht
Klassen. Das Besondere an unserer Schule ist auch, dass in den A Klassen jeweils
Klasse eins, A Klasse zwei, A3 A und vier A jeweils auch die Kinder integriert
sind, die nach dem Konzept zwei plus lernen, die das Fach Sorbisch erlernen,
aber auch die zweite Möglichkeit als Fremdsprache.

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Das Besondere an unserer Schule Ich möchte sagen erst einmal das Gebäude,
welches 1927 28 erbaut wurde, hat ja schon einen gewissen Charme. Wir haben dann
auch sehr schnell unser eigenes Schulprogramm entwickelt, in Verbindung auch mit
der Namensgebung 1994 Krabat Grundschule Wittichenau. Entsprechend auch unserer
zweisprachigen Region. Und haben wie gesagt damals schon uns ein Leitbild
gegeben. Leben leisten, lernen im Miteinander, das heißt auch unter
Berücksichtigung der Vielfalt der Verschiedenartigkeit jedes Kindes.

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Und was ganz wichtig auch ist, die Einbeziehung aller an Schule Beteiligten. Wir
haben insgesamt drei Säulen. Es ist einmal die Säule des Unterrichts. Es ist die
Säule des Schullebens und des Zusammenwirkens mit Eltern und Vereinen
Institutionen. Besondere Höhepunkte bei uns hier sind zum Beispiel die
Vogelhochzeit, die Faschingsfeier ganz groß gestaltet, vorbereitet durch die
Kinder der Klassenstufen vier. Sie bekommen also hier Ihre Eigenverantwortung.

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Wie gestalten diese Höhepunkte? Ich bin seit der Umstrukturierung 92 93 hier an
der Schule und ich bin bis heute hier geblieben, weil ich mich ja sehr, sehr
wohl fühle. Ich wohne selber nicht in Würde, ich fühle mich aber für meine
Arbeit hier sehr angenommen, Auch von den Menschen, die hier leben. Und das ist
auch, denke ich, eine Grundvoraussetzung für unsere Arbeit, dass man sich
wohlfühlt und dass die Menschen auch selbst auf einen zukommen und man selbst
auf die Menschen zugehen kann, immer ein Gesprächsthema findet, auch außerhalb
der Schule.

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Das ist ganz wichtig und das ist hier für mich gegeben und deshalb fühle ich
mich hier sehr wohl. Unser Wohnumfeld können wir nur empfehlen. Wir haben viele
Wohngebiete, neue Wohngebiete, wir haben junge Familien, die in ich Jenau
wohnen. Die Hilfsbereitschaft unter den Menschen ist ganz groß, die
Unterstützung, die uns gewährt wird. Also man kann sich hier richtig wohl
fühlen.

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Ich finde die Region hier auch aufgrund dessen besonders schön, dass man nicht
immer gezwungen ist, überall mit dem Auto oder mit irgendwelchen motorisierten
Verkehrsmitteln hinzufahren. Weil wir haben hier ein richtig gut ausgebautes
Radfahrnetz und ich kann auch die 15 Kilometer von da, wo ich wohne, direkt mit
dem Fahrrad durch den Wald fahren zur Arbeit. Was nicht immer funktioniert, weil
ja manchmal ein bisschen viel Gepäck dabei ist.

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Aber man hat die Möglichkeit und das ist sehr schön. Auch die vielen Sehen, die
wir hier ringsherum haben, die ja auch mittlerweile alle touristisch gut schon
erschlossen sind und ausgebaut sind mit einem wunderbaren Verkehrsnetz für
Fahrradfahrer. Und das finde ich besonders toll. Also Kinder nehmen sie mit
offenen Armen auf. Das ist eine Erfahrung, die wir in den letzten Jahren immer
wieder gemacht haben.

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Des Weiteren Referendare kommen in ein Kollegium, ein Kollegium, dem die
Teamarbeit, denen das Miteinander ganz wichtig ist. Die Kollegen sind immer
bereit, Referendare zu unterstützen, ihnen hilfreich auch zur Seite zu stehen.
Ganz wichtig auch, dass es unser Anliegen ist, einfach auch den Referendaren
einen bestimmten Freiraum zu geben, wo sie sich ausprobieren können, wo sie
selbst schauen. Ja, wie sieht es in der Praxis aus?

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Unterschied Universität, Praxis Nachher? Wie klappt es, wenn ich zum Beispiel
vor 27 Kindern stehe? Also Sie haben vielfältige Möglichkeiten, selbst zu
probieren, auch was die Methodik anbelangt. Des Weiteren ja, versuchen wir, wenn
es auch der Referendar möchte, bestimmte Perspektiven aufzuzeigen. Welche
Entwicklungsmöglichkeiten habe ich in dem Beruf, insbesondere auch eventuell
einmal eine Führungsfunktion zu übernehmen? Oder gehe ich in Bereiche
Verantwortliche für Inklusion für Ellas?

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Also das ist ganz, ganz vielfältig. Und auch hier sind wir bereit, das den
Raffarin dann den jungen Leuten mit aufzuzeigen. Wir freuen uns auch immer
voneinander und miteinander zu lernen. Wir geben natürlich unser Wissen weiter
und wir sind aber auch dankbar für all das, was wir von den jungen Leuten
lernen. Was hat sich in Schule verändert? Was haben Sie selbst dort gelernt?

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Was bringen Sie mit? Und wie gesagt, es soll ein Geben und Nehmen sein.

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Ich kann es anderen Lernstudierenden auf jeden Fall empfehlen, hier das
Praktikum zu absolvieren, weil man hat erst mal eine ganz gute Anbindung und
auch die soziale Infrastruktur allgemein von. Ich finde es sehr gut hier an der
Schule gefällt mir speziell die Einteilung der in die Sorbisch und Deutsch
Klassen sehr gut, da dadurch die Klassen auch kleiner sind und man als
Praktikantin die Möglichkeit hat, viel mehr auf die Schüler und Schülerinnen
einzugehen, die in der Uni gelernten Methoden auch wirklich anzuwenden und
durchzuführen.

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Man hat trotzdem auch große Klassen, sodass wirklich eine ganz große Bandbreite
an dem Klassenspektrum da ist und man sich sehr gut ausprobieren kann. Was ich
persönlich sehr gut fand, waren die Vor und Nachbereitung meiner eigenen
Stunden, weil ich eine sehr kompetente und nette Mentorin hatte. Die hat mir
sehr viel Freiraum gegeben und ich durfte wirklich mit all meinen Ideen zur
Unterrichtsgestaltung bei ihr ankommen, alles vorstellen und auch wirklich alles
durchführen.

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Selbst als sie mal ein bisschen Zweifel hatte an meinen Methoden, durfte ich es
einfach mal ausprobieren und schauen, wie es wird. Ich hatte auch schon Praktika
in Dresden. Dort ist auf jeden Fall die Anbindung viel, viel besser. Man merkt
das schon, wenn man zehn Minuten auf die Bahn wartet. Das ist schon viel, wenn
man hier auf den Bus wartet, kann man froh sein, wenn er in der nächsten Stunde
kommt.

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Aber ansonsten, wenn man das trotzdem sich irgendwie organisieren kann, aufs
Dorf oder auf die Kleinstadt zu kommen, lohnt es sich auf jeden Fall. In den
ländlichen Regionen ist es oftmals so, dass die Klassen auch kleiner sind und
vor allen Dingen auch das Kollegium kleiner ist. Dadurch wird auch eine viel
familiäre Atmosphäre geschaffen, was mir persönlich sehr gut gefällt.

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Und vor allen Dingen in der kurzen Praktikumszeit kann man die Kinder auch viel
besser kennenlernen. Als Praktikant oder Praktikantin ist das vor allen Dingen
ein großer Vorteil. Ich heiße Emma und ich gehe gerne in die Schule, weil.

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Es Spaß macht. Ich heiße Lucas. Meine Lieblingsfächer sind Mathe, Sport und ich
gehe gern in die Schule. Ich heiße Mathilda und mein Lieblingsfach ist Sport.
Weil man kann sich viel bewegen. Ich bin Henriette und ich finde am schönsten
die Pausen und die Hofphasen und auch manchmal die Fächer. Ich heiße Frederike
und ich finde meine Klassenlehrerin ist eigentlich ganz nett, weil die macht bei
uns Deutschunterricht und es macht auch sehr viel Spaß.

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Ich heiße Sophia und ja, die Hofpause und die Aufgaben gefallen mir immer so.
Ja, ich gehe gerne in die Schule, weil es macht mir hier sehr viel Spaß zu
lernen und auch alle Lehrer sind nett. Besser kann's ja auch nicht sein.
