WEBVTT

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Ich bin Jasmin, 17 Jahre alt und wir sind die Abschlussklasse der Oberschule. Hallo, Ich bin der Phillip. Ich bin ein Sozialarbeiter hier an der Oberschule.

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Ich bin der Lukas. Ich habe letztes Jahr hier einen Aufsatz gemacht an der Schule und studiere jetzt Lehramt.

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Ja, ich komme gern in meine Schule, da die Lehrer uns immer helfen wollen und es halt wie eine zweite Familie so ist In der Klasse und die Lehrer halt versuchen uns das bestmögliche beizubringen. Und sie sind halt auch immer da, wenn wir Fragen haben oder Probleme. Man kann halt immer zu jeden Lehrer gehen und man kann ihnen halt echt vertrauen.

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Ich heiße Lisa. Meine Lieblingsfächer sind Sport, Mathe und Informatik und die Lehrer verpacken unsere Unterrichtsfächer immer so, dass wir auch Spaß daran haben. Das Besondere ist Es ist eine kleine Schule mit 270 Schülern. Es ist sehr familiär. Also man kennt jeden Schüler und zumindest mit dem Gesicht. Und man sieht es auch nach dem Unterricht teilweise in der Stadt und es ist ein schönes Flair, sehr harmonisch.

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Wir haben 25 Lehrkräfte. Das Schülerklientel ist meiner Meinung nach auch auf dem ländlichen Raum vielleicht auch etwas anders. Es ist ein sehr angenehmes Arbeiten, da wir auch so gut wie kaum Disziplinprobleme haben, also so wie man das vielleicht aus Großstädten kennt. Da haben wir tatsächlich hier ein wirklich tolles Arbeitsklima. Ich möchte fast behaupten, jeder Lehrer kennt auch jeden Schüler.

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Fast. Und in dem Moment haben wir auch die Möglichkeit, im Kollegium auf einzelne Probleme einzugehen, uns auszutauschen, an einem Strang zu ziehen. Ja, und das alles zusammen letztendlich bringt tatsächlich eine tolle Arbeit Basis mit sich, wo man eigentlich jeden Tag sagt Ja, hallo, ich kann wieder gehen und darf Schülern wieder etwas beibringen. Das Besondere ist, glaube ich, dieses dieses Miteinander, dieses.

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Als ich das gemacht habe, dann kamen dann Lehrer, die gesagt haben ja, ich hatte schon die Väter in der Klasse sitzen oder die Mütter oder wie gesagt, die Eltern irgendwie schon unterrichtet. Dieses Familiäre, dieses über mehrere Generationen. Ich glaube die die Schüler. Der Zusammenhalt ist, glaube ich da auch ein anderer als jetzt in einer Stadt, wo man sich jetzt nicht kennt, wo es alles anonymer ist.

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Mir war es in dem Moment auch völlig egal, dass ich eigentlich die Ausbildung fürs Gymnasium gemacht hatte und jetzt dann doch an die Mittelschule gekommen bin, weil ja, ich kannte diese Schule, ich bin hier großgeworden, ich bin mit der Mentalität vertraut und das waren für mich auch ausschlaggebende Punkte, warum ich gesagt habe Klar, versuch's doch. Und in dem Moment bin ich seit gut 18 Jahren an dieser Schule und immer noch gern.

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Ich selbst habe jetzt in meinem Studium erst ein Praktikum gemacht gehabt und das an einer Dresdner Schule. Und die Unterschiede sind schon groß. Also ja, man kann das auch schlecht vergleichen oder so und man man erweitert seinen Horizont ein bisschen, weil man auch mal an eine ländliche Schule geht und dann Praktikum macht. Man wird ja eigentlich gut eingebunden, auch gerade bin ich gekommen, als noch kein Sozialarbeiter da war und da sind mir so ein bisschen auch die Aufgaben zu gefallen, die vielleicht für einen Sozialarbeiter gewesen wären.

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Und dadurch hat man viel mit den Schülern erlebt, gemacht und auch im Unterricht konnte man auch oft dabei sein. Das hilft einem schon. Ich mache es mal kurz witzig. Ich habe erst gesagt, dass es tatsächlich so ist, dass ich auch in zehn Jahren gerne noch mit Kollegen hier in dieser Schule zusammenarbeiten möchte. Da tatsächlich ein Großteil der jetzigen Lehrer dann höchstwahrscheinlich nicht mehr da sein wird.

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Das heißt, es geht wirklich darum, hier Nachwuchs her zu holen und ich kann wirklich damit locken, dass das wirklich wahnsinnig tolles Arbeitsklima ist, dass man trotz allem ja nicht von der Außenwelt abgeschnitten ist, sondern viele Möglichkeiten auch in der Freizeit hat. Ich denke, wenn sich jemand mal dazu entschließt, zumindest mal Raffarin, Najat oder ein Praktikum einfach mal auf so einer ländlichen Schule zu machen, wird man bestimmt auch den Unterschied merken.

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Also bin ich doch ziemlich überzeugt davon. Ich heiße Niklas und meine Freizeitaktivitäten sind zum einen die Feuerwehr und was auch eine große Leidenschaft ist, ist der Fasching Hier in würde ich genau den ich gerne und viel feiere. Ich bin im Fußballverein des Ortes und da. Ja, sonst gibt es ja auch noch viele Gelegenheiten. Das Land ist in der Nähe.

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Also man kann sich hier schon beschäftigen. Ich bin der Florian und das Internet kommt immer ganz drauf an, wo man gerade steht, wenn man übers Mobilfunknetz verbunden ist. Es gibt halt die Funklöcher, aber so, ansonsten ist das Internet in der Schule ausreichend, also in den PC Kabinetten kommt man gut damit klar. Man kann gut damit arbeiten. Es ist nicht so, dass es gar kein Internet gibt oder schlecht ist.

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In meiner Freizeit kann man die Natur genießen. Das ist hier in der Oberlausitz im Seenland breit aufgebaut. Man kann Fahrradfahren gehen, Segelschein machen, tauchen gehen, die Natur Sportarten. Das ist sehr, sehr breit gefächert und das könnte auch ein Vorteil sein. Das Landleben zu genießen. Ich selber wohne ja in der Nähe. Also ich habe jetzt Gott sei Dank einen nicht allzu lange Arbeitsweg.

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Wir haben auch ein kleines Häuschen mit meiner Familie. Ich finde, dass das Leben hier auf dem Land auch ruhiger ist als in mancher Großstadt, weil man eben nicht dieses Überangebot an Reizen auch hat. Also man lebt bestimmt ruhiger und auch stressfreier und in dem Moment ist die Lausitz hier und unsere Ecke tatsächlich eigentlich ein kleines Paradies. Ich sage auch meinen Schülern immer Wir haben eigentlich großes Glück, dass wir auf diesem Landstrich leben und leben dürfen.

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Wir haben relativ größere Städte in der Nähe, wo ich sage Einkaufsmöglichkeiten sind gegeben. Wenn ich nach Hoyerswerda kam, in Bautzen schaue. Das sind keine Strecken, die man jetzt großartig absolvieren muss. Man hat dort ein großes Angebot an Kultur, an Sport, an allem, was man sich denken kann. Es ist mittlerweile auch sehr gut erreichbar. Man ist von Werder aus in NullKommanichts auch mit der Bahn in Görlitz, in Leipzig, in Dresden, am Wochenende.

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Also in der Beziehung, muss ich sagen, lebt es sich hier für mich persönlich auch sehr gut. Also ich kann mir nichts anderes vorstellen.
