Außerhalb von Dresden und Leipzig gibt es viele tolle Schulen zu entdecken. In kleinen Videos möchten wir euch einen ersten Einblick in diese Schulen und die Umgebungen geben. Wir lassen darin Lehramtsstudierende zu Wort kommen, die von ihren Eindrücken an der Schule berichten.
Teil 12: Förderschule Mosel
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Herzlich willkommen hier in Moselschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung.
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Weil es erstens extrem vielfältig ist, die Kinder, die hierher kommen, mit den unterschiedlichsten Baustellen Schwierigkeiten und mit ihnen zu arbeiten und so kleine Erfolge zu erfahren. Sind sie noch so klein? Das ist eben das, was mir an dieser Schule absolut gut gefällt. Ich habe es so wahrgenommen, dass die Kinder sich sehr freuen, auch mal junge Gesichter vor sich stehen zu haben.
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Mein Name ist Robert Herrmann. Ich bin hier der Schulleiter. Und ich möchte Ihnen heute kurz meine Schule vorstellen. An unserer Schule lernen derzeit circa 80 Schülerinnen und Schüler, alle mit festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich emotionale und soziale Entwicklung, aber auch einige in der Kombination mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Alle Schülerinnen und Schüler sind aus der Stadt Zwickau bzw aus dem Landkreis.
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Für diese Schülerinnen und Schülern haben wir ein Pädagogenteam, bestehend aus 13 Lehrerinnen und Lehrer sowie sechs pädagogische Fachkräfte. Außerdem werden wir von der Schulsozialarbeit unterstützt. Gemeinsam unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler beim Abbau ihrer so individuellen Verhaltensauffälligkeiten. Wir erarbeiten Handlungsalternativen, unterstützen beim Einstudieren von strategien. Kurzum Wir initiieren sozial erwünschtes Verhalten. Und das trainieren wir jeden Tag im schulischen Alltag.
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In unserer sonderpädagogischen Förderung hat Sport und Bewegung einen besonderen Stellenwert. Wir fördern unsere Schüler zum Beispiel durch Turniere, Angeln, Bogenschießen. Wir haben eine Fahrradwerkstatt. Darüber hinaus haben wir eine besondere Leseförderung. Wir programmieren. Außerdem haben wir Knobel spiele. Wir haben Schach an der Schule und wir sind von unserem Schulträger, der Stadt Zwickau, bestens dafür ausgestattet. Außerdem spielt gesunde Ernährung sowie Nachhaltigkeit eine besondere Rolle.
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Ich durfte Anfang des Schuljahres 2021 hier an der Schule ein Praktikum machen. Da durfte ich vier Wochen hier die Schule kennenlernen und habe mich auch direkt wohl und willkommen gefühlt und habe jetzt im März mein Referendariat hier an der Schule angefangen. Die Rahmenbedingungen haben einfach gestimmt. Einerseits natürlich hinsichtlich der Schule selbst. Ich habe mich hier wohlgefühlt. Das Kollegium hat mich herzlich empfangen und es war noch alles sehr engagiert dabei, ihr Bestes zu geben, dass ich natürlich wiederkommen, was dann auch funktioniert hat.
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Dann ist es eben auch schön. Die Schule ist ja nicht so groß, wodurch man auch eine wunderbare Beziehungsarbeit mit den Kindern einfach leisten kann. Man wird schnell aufgenommen, man kann viel mit den Kindern machen, lernt alle kennen. Durch die Klassenstufen Deutsch. Auch wenn man jetzt nicht direkt in einer Klasse ist, kennt man die Gesichter und kann sich mit den Kindern unterhalten, weiß wie sie heißen.
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Auch nicht überall. Der Fall ist. Und ja, natürlich dann auch die anderen Aspekte. Meine Familie kommt hier aus der Region, wodurch ich dann irgendwann im Laufe meines Studiums gesagt habe, ich möchte doch lieber wieder zurück in die Heimat und nicht in der Großstadt bleiben, weil ich einfach in der Nähe meiner Familie und meine Freunde leben wollte. Ich habe in Halle studiert, bin dann zum Referendariat zurück in die Heimat gekommen, weil ich gerne bei meiner Familie sein wollte und bin so zur Schule gekommen in Zwickau und habe mein Referendariat hier gemacht und habe ja die Schule lieben gelernt.
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Ich kenne alle Kollegen, ich kenne alle Schülerinnen an der Schule. Ja, ich bekomme von jeden Hilfe, kann sehr viel mitgestalten, sehr viel mitreden und das ist einfach toll. Meinen Unterricht gestalten, viel ausprobieren. Wir haben den Lehrplan seit ein paar Jahren für die Grundschule, Robotik und da habe ich mich damit beschäftigt. Lego Education bietet hier ein Robotikbauset an, die Schüler müssen dann diese Teile selber bauen.
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Nach Anleitung zu jedem Stück ist eine Problemstellung zu und die Schüler müssen selbst Probleme lösen, ausprobieren, basteln. Und das passt sowohl in Lehrplan. Für die vierten Klassen als auch in den höheren Klassen kann man das super anwenden. Ich bin noch Mitglied im mobilen Sonderpädagogischen Dienst bei uns an der Schule. Das heißt, wenn die Regelschulen draußen sowohl Grund als auch Oberschulen Probleme mit Schülern haben, können die die bei uns melden.
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Und dann fahren wir einmal zur Beratung raus und gucken erst mal wie ist das Setting? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Schülerinnen und Lehrerinnen? Und könnte da ein Förderbedarf vorliegen? Falls das der Fall ist? Ist der zweite Aufgabe dann die Begutachtung, das heißt über einen längeren Zeitraum begleiten wir die Schülerinnen im Schulalltag und gucken, wo hapert es bei den Settings, Wo könnten Probleme auftreten, Was könnte man ändern?
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Und ein dritte wichtige Säule, die wir in unseren Möglichkeiten versuchen zu erfüllen, ist dann auch die inklusive Betreuung der Schülerinnen, sowohl von denen, die wir nach draußen geben, die bei uns wieder zurückgeführt werden, als auch von ja direkt inklusiv geschulten Schülerinnen. Für unsere Schule suchen wir junge, engagierte Lehrerinnen und Lehrer vorzugsweise mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, aber vielleicht auch mit dem Förderschwerpunkt Lernen.
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Darüber hinaus freuen wir uns immer über Praktikanten und natürlich auch für Lehrerinnen und Lehrer in der Ausbildung. Was bieten wir? Zwickau ist die viertgrößte Stadt in Sachsen, circa 90.000 Einwohner. 3,5000 Studenten, die an der west sächsischen Hochschule studieren, machen das Bild hier bunt. Darüber hinaus bieten wir ein wunderschönes altes Schulgebäude, denkmalgeschützte, fast 100 Jahre alt und was fast noch besser ist, ein unschlagbares, großzügiges Außengelände.
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Ja, also, wir sind jetzt hier im Projekt Auszeit. Dieses Projekt ist schon entstanden, bevor ich hier an dieser Schule war. Hat das Ziel Kinder, die in der Schule wirklich so gar nicht Fuß fassen können und also mit dem Lernen total abgeschlossen haben, in irgendeiner Form aufzufangen und vielleicht wieder mit dem Lernen befreundet zu machen. Hier haben wir die Möglichkeit also vielfältig zu gucken Wo sind deine Stärken?
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Also wir haben eine Werkstatt in der Werkstatt. Können die Kinder wirklich auch mal längere Zeit an einem Werkstück arbeiten und dann auch tatsächlich etwas fertigstellen, was sie dann mit nach Hause nehmen können und womit sie dann vielleicht ihren Eltern eine Freude machen können. Was ja auch nicht so einfach für die Kinder ist. Wir haben eine Küche, wo wir uns auch mal Mittagessen kochen und wirklich gemeinsam einkaufen gehen planen.
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Was brauchen wir also auch wirklich zu gucken? Was sind denn so lebenswichtige Dinge, die ihnen abhandenkommen, wenn sie wirklich mit der Schule komplett aufhören und dann natürlich, Das Lernen muss trotzdem sein, aber wir machen das hier ein bisschen anders. Wir haben also ganz viele Lernangebote, wollen erst die Kinder inspirieren und einladen und dafür stehen unterschiedliche Materialien zur Verfügung.
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Und manchmal stellen wir auch einfach irgendwas hin, was sie neugierig machen soll, mit dem Ziel, dass sie wirklich merken okay, ich kann ja doch irgendwas. Also immer wieder der Hinweis darauf So, das war jetzt Mathe, das war jetzt Deutsch, hast du gar nicht gemerkt, Es war trotzdem schön. Also es kann auch schön sein und das sollten Sie dann mitnehmen, weil Ziel ist ja, die Kinder in die Oberschule zurückzubringen.
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Das Außengelände war ein bisschen trist und das Thema Umwelt ist ja und Klima ist ja im Moment allgegenwärtig und deswegen haben wir geguckt, wie können wir denn mit den Kindern dieses Thema bearbeiten? Da kam uns die Idee, ihnen das triste Außengelände zu zeigen. Und dann haben wir tatsächlich auch Projekte gemacht mit ganzen Klassen und haben geguckt, was können wir denn hier draußen für unsere Tiere, für unsere Umwelt tun?
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Und das leben wir natürlich auch. Also da wird der Müll getrennt, das können die teilweise auch überhaupt gar nicht, was das ist und das Müll trennen. Und dann wird eben gegossen draußen und dann beobachtet und auch wirklich wieder wieder aufzuschließen für diese Kleinigkeiten, die in der Natur stattfinden. Aber an dieser Schule ist es tatsächlich möglich, seine Ideen zu leben und auch wirklich mit den Kindern umzusetzen.
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Einen ganz neuen Unterricht erproben und mit den Kindern auch erleben. Und das ist etwas, was ich sehr, sehr schätze an dieser Schule. Für mein Referendariat habe ich in der Nähe gewohnt und bin aber jetzt nach dem Referendariat nach Chemnitz gezogen. Es muss super Verkehrsanbindung über die A4, über die Autobahn. Wenn ich eine halbe Stunde hier und kann so in einer größeren Stadt wohnen und ja, in einer kleinen Schule arbeiten, was einen Vorteil hat.
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Und Chemnitz hat eine gute Kultur, hat viel zu bieten, viele junge Menschen, weil ein Uni Standort ist und ich habe viele Möglichkeiten wegzugehen und bin ruckzuck in der Natur. Nach meinem Studium bin ich dann wieder nach Zwickau gezogen. Ich find es schön, dass man neben der Stadt, auch wenn sie nicht so groß ist, trotzdem einiges, was sie zu bieten hat.
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Man kann am Wochenende auch abends etwas unternehmen. Es sind immer mal wieder Veranstaltungen in der Stadt, seien es irgendwelche Märkte oder kleinere Veranstaltungen. Man ist aber genauso schnell in der Natur. Ich komme mit dem Zug bzw mit dem Bus zur Arbeit. Das funktioniert auch sehr gut. Hier in unmittelbarer Nähe gibt es einen Bahnhof, da läuft man ungefähr fünf Minuten bis zur Schule und die Zugverbindung ist auch sehr gut.
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Also jede Stunde bzw innerhalb der Schulzeit fährt auch alle halbe Stunde ein Zug. Alternativ können wir auch mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Das geht auch sehr gut. Hier an der Mulde gibt es einen Radweg von der Stadt aus bis nach Mosel kann man da ganz entspannt durchfahren und ist auch innerhalb von 20 Minuten auf der Arbeit.
Teil 11: Oberschule Schneeberg
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Die Region Erzgebirge ist ja wunderschön. Eigentlich braucht kein Urlaub was erlebt von nur oder? Wir haben aktuell Mentoren noch in allen Fächern zur Verfügung, das heißt, wir können Studierende in allen Fächern bei uns ausbilden. Klar ist irgendwann mal Bedarf, da auch Mathematik ist damit dabei, auch zum Beispiel Fächer, die Kunst und Musik. Die kreative Schiene wird in nächster Zeit gebraucht.
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Das Schöne ist wir sind ein sehr aufgeschlossenes Kollegium. Wir haben schon sehr viele Praktikanten und Lehramtsstudenten in unserer Zeit hier als Lehrkräfte mit bekleidet. Wir laden euch ein, mit uns auf Schul entdeckungstour zu kommen und gemeinsam das Erzgebirge und seine Oberschulen zu erkunden. Auf uns warten vier Oberschulen in Branderbes Dorf Schopenhauer, Bach und Schneeberg. Viel Spaß beim Entdecken.
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Im Schuljahr 2020 21 nahmen an unserer Schule 340 Kinder. Die sind untergebracht in 13 Klassen und drei Gruppen, also Hauptschulgruppen. Wir haben 21 Lehrer als Stammlehrer. Im Moment haben wir fünf Gastlehrer. Wir haben große Unterstützungssysteme im Hinblick auf Berufsorientierung. Es ist ein Praxisberater an der Schule beschäftigt. Wir haben einen Berufseinstieg sbegleiter für die Hauptschüler, die also den Übergang von der Schule in das Berufsleben gestalten.
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Und an der Schule ist eine Schulsozialarbeiterin tätig, die uns also in allen Fragen des Miteinanders berät und unterstützt. Es ist also ein sehr altes historisches Gebäude, erbaut im Jahre 1891 92. Es ist ein denkmalgeschützte Gebäude und dennoch ist es, wenn man die Schule betritt, energetisch saniert ist es auf dem modernsten Stand. Wir haben hier im Haus sehr viele interaktive Tafeln, so dass also auch da Digitalisierung schon großen Anspruch genügt es?
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Wir haben hier an der Schule die Möglichkeit, weil es in Schneeberg eine Grundschule gibt, die er los Kinder betreut. Dass wir für diese eine weiterführende Schule darstellen, wo also ganz konkret im Bereich Lese Rechtschreibschwäche gearbeitet wird. Wir haben ein besonderes Programm für Kinder mit Dyskalkulie, dort vor allen Dingen auch sehr viele Angebote im Rahmen des Ganztagsangebotes. Unser Ganztagsangebot ist teilweise gebundene Form, das heißt, die Kinder, die eine Schwäche haben im Hinblick auf Lesen, Rechnen, Schreiben oder auch Wahrnehmungsstörungen.
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Autisten, ADHS, ADHS sind hier im Ganztagsangebot mit aufgehoben. Wir haben einen ganz großen Kreativbereich, angefangen von Keramik über die Pflege der erzgebirgischen Traditionen, Mundartsprechen, klöppeln und Schnitzen. Hier ist das Phänomen, dass wir schnitzende Mädchen und klippende Jungs haben. Auch hier ist das was Besonderes. Im Unterricht, wie gesagt, arbeiten wir berufstechnisch sehr viel mit dem BSW, dem Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft in Schwarzenberg zusammen, so dass unsere Kinder dort auf das, was das Leben für sie im nach dem Schulleben erwartet, gut vorbereitet sind und die schulischen Projekte?
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Die erstrecken sich natürlich auf die unterschiedlichsten Unterrichtsfächer fächerübergreifend und verknüpft, so dass wir dort also auch nicht nur in der Schule lernen, so auch sehr viele außerschulische La Motte aufsuchen. Neben dem Ganztagsangebot oder im Rahmen des Ganztagsangebotes haben wir eine Schülerfirma. Die Schülerfirma nennt sich Pausenversorgung. Die stellen also Frühstücksbrote her, die gesund und lecker sind. Im Unterricht versuchen wir natürlich, außerschulische Lernorte aufzusuchen.
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Gerade hier im Erzgebirgskreis, wo also auch jetzt gerade die Montanregion mit Weltkulturerbe geworden ist. Das versuchen wir unseren Kindern hier mit zu vermitteln, damit sie von ihrer schönen Heimat sehr große Einblicke haben und vor allen Dingen die Traditionen auch an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden. Also wenn wir dann zum Beispiel in der Berufsorientierung sind, da haben wir die Werkstatt Tage, wo es also in Richtung Schwarzenberg, in ganz viele verschiedene Projekte hineingeht.
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Die Kinder lernen in der Klassenstufe sieben und acht verschiedenste Berufsfelder kennen. Erst fangen wir an mit zehn, dann geht es auf 500. Im letzten Jahr sind es dann drei, wo noch mal intensiviert wird. Wir haben die Möglichkeit, in den Projekten auch unsere Bergsicherungen. Das heißt, wir können auch unter Tage formen, um bestimmte Berufe, die so am Aussterben bedroht sind, dort mit klar zu machen.
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Wir können natürlich auch im Rahmen des Physikunterrichts in die Bergsicherung einfallen, um dort mal zu zeigen, wo finde ich denn da eine geneigte Ebene oder welche Kraft und Einrichtung sind da auch mal diesen Vergleich von früher und heute mit zu ziehen? Das sind eigentlich so die Dinge, die wir recht regelmäßig in den Unterricht mit einfließen lassen.
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Wir haben vor allen Dingen ein, sage ich mal, eine große Altersstruktur. Unsere jüngsten Kollegen sind gerade mal 30 geworden. Unsere ältesten Kollegen sind schon über 65, wobei der Bedarf, vor allen Dingen die älteren Kollegen zu ersetzen, hier wichtig ist. Wir haben Fächer, die wir besonders brauchen, vor allen Dingen die Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Physik. Da klemmt es am meisten.
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Und was das? Das Schöne ist Wir sind ein sehr aufgeschlossenes Kollegium. Wir haben schon sehr viele Praktikanten und Lehramtsstudenten in unserer Zeit hier als Lehrkräfte mit bekleidet. Man kann sie auch sehr für unsere Kollegium aufschließen. Wir sind ein lustiges Kollegium, wir können alle gut singen und sind auch sportlich unterwegs. Von der Seite her ist es also ein für meine Verhältnisse angenehmes Kollegium, wo man sich wohlfühlen kann.
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Schneeberg Das ist mal eine kleine Stadt, die eigentlich alles bietet, was man sich so wünscht. Es sind sehr viele neue Wohngebiete, die am Entstehen sind. Also junge Menschen, die gerne bauen möchten und im ländlichen Raum ein heimisch werden möchten, haben hier die Möglichkeit, sich niederzulassen. Es gibt viele Kindertagesstätten. Wir haben aufgrund der Struktur des Erzgebirges ein ganz großes Angebot an kulturellen Vereinen.
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Wir haben Gasthäuser, wir haben Kulturstätten, die wir sind sehr gut angebunden über die Autobahn, Zubringer an die Autobahn, sodass man als auch sehr unkompliziert und schnell in Richtung Dresden, Leipzig, Chemnitz unterwegs ist, aber auch in die Richtung Zwickau und Vogtland. FC Erzgebirge Aue. Ein Aushängeschild hier bei uns für die, die Sport affin sind. Oder HVauer im Handball. Hier in Schneeberg gibt es freie Bäder.
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Film zeigt die älteste Talsperre Sachsens wäre hier zu nennen. Oder der Forsteich in der Gemeinde Lindenau. Wir haben auch Hallenbäder. Hier in Schneeberg gibt es ein Hallenbad. Wir haben in Aue ein großes Hallenbad. Also wer sich hier kulturell sportlich betätigen möchte, der kann das. Und Theater Zwickau oder Chemnitz sind wie gesagt schnell zu erfahren, sodass man da also auch seine Freizeit mit verbringen kann.
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Wer also sich hier für unsere Region entscheidet? Ich habe im Vorfeld dieses Interviews mit unserem Bürgermeister mal Kontakt aufgenommen und habe gesagt Was kann man den jungen Lehramtsstudenten hier bieten, die auch nicht nur im Referendariat hier machen wollen? Und er hat mir zugesichert, dass künftige Lehrer, die hier in Schneeberg sesshaft werden wollen, auch seitens der Kommune unterstützt werden, sei es jetzt im Hinblick auf die Wahl und die Ausstattung mit Kindergartenplätzen.
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Man hat mit der Wohnungsgesellschaft Kontakt aufgenommen, dass man auch relativ unkompliziert und schnell günstigen Wohnraum bekommen kann, auch für die Zeit des Referendariats, also die anderthalb Jahre. Und sag also herzlich willkommen in der Werkstatt Schneeberg.
Teil 9: Oberschule Zschopau
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Die Region Erzgebirge ist ja wunderschön. Eigentlich braucht kein Urlaub was erlebt von nur oder? Wir haben aktuell Mentoren noch in allen Fächern zur Verfügung, das heißt, wir können Studierende in allen Fächern bei uns ausbilden. Klar ist irgendwann mal Bedarf, da auch Mathematik ist damit dabei, auch zum Beispiel Fächer, die Kunst und Musik. Die kreative Schiene wird in nächster Zeit gebraucht.
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Das Schöne ist wir sind ein sehr aufgeschlossenes Kollegium. Wir haben schon sehr viele Praktikanten und Lehramtsstudenten in unserer Zeit hier als Lehrkräfte mit bekleidet. Wir laden euch ein, mit uns auf Schul entdeckungstour zu kommen und gemeinsam das Erzgebirge und seine Oberschulen zu erkunden. Auf uns warten vier Oberschulen in Branderbes Dorf Schopenhauer, Bach und Schneeberg. Viel Spaß beim Entdecken.
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Wir haben zurzeit 472 Kinder aus insgesamt 25 Orten, auch umliegenden Dörfern. Nicht nur zur Wahl. Es unterrichten 35 Lehrer. Zwei sind abgeordnet. Ich habe eine Referendarin zurzeit der macht, ihre Art in Biologie und Englisch, wird jetzt chaotisch, hat das Bewerbungsverfahren durchlaufen und wird ab ersten achten an meiner Schule als 36. Lehrerin tätig sein. Wir haben schlussendlich aber weiter zwei.
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Wir haben zwei Praxisberater, die uns zur Seite stehen und wir haben hoffentlich bald eine Schulverwaltungsassistentin. Wir haben 2008 den Antrag gestellt, eine Gemeinschaftsschule zu werden. Das wurde 2009 genehmigt und vielleicht in kurzen Worten das pädagogische Konzept darzustellen. Wir versuchen, leistungsschwachen Schülern gut zu fördern und leistungsstarken oder Leistung besonders leistungsbereiten Schülern wollen wir mehr abfordern als den anderen Schülern.
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Wir haben Französisch ab Klasse fünf als zweite Fremdsprache nach gymnasialem Anforderungsniveau. Wir haben ab Klasse sieben in Deutsch, Mathematik und Englisch Leistungsgruppen gebildet, die nach gymnasialen Lehrplan unterrichtet werden. Und so ist es auch möglich, bei uns von der Oberschule jedes Jahr ohne Ehrenrunde an der allgemeinbildenden das Gymnasium zu wechseln. Die Leistungsgruppen haben einen Numerus clausus unter sechs zu erfüllen.
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Damit sind sie in eine Klasse aufgenommen, werden unterschiedlich stark. Wir haben Leistungsgruppen mit zwölf Schülern und wir haben auch Leistungsgruppen mit 21 Schülern. Der Sinn und Zweck war angedacht im Konzept Gemeinschaftsschule, dass die nach der neunten Klasse ohne Ehrenrunde an der allgemeinbildenden das Gymnasium gehen können und dort ihr Abitur machen. Das wird von den Kindern nicht angenommen. Sie machen bei uns lieber den Realschulabschluss und gehen danach als auf einem berufsbildenden Gymnasium.
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Alle Leistungsgruppen Schüler legen ihr Abitur ab und die wenigsten hatten damals in der vierten Klasse die Bildungsempfehlung Gymnasium. Wir haben das Digitalpaket schon umgesetzt. Wir sind vollkommen verplant und verwland. Wir haben in jedem Zimmer Computer, Beamer und in den meisten Zimmern aktiv Panels von Prometian. Dann haben alle Schüler hier über ein eigenes Intranet den Zugang zum Server. Also die melden sich praktisch am Endgerät mit ihrem Namen und Passwort an, haben dort eine eigene Cloud, diese auch von zu Hause aus bedienen können.
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Also Hausaufgaben zu Hause machen und auf die Cloud schicken. Alle Schüler sind im Office 365 vernetzt. Alle Schüler, die das benötigen, können bei uns kostenfreie Tablets bzw Laptops ausleihen. Für Home Office oder auch für Hausaufgabenzeiten. So das wir. Also ich denke schon. Eine der wenigen Schulen in Sachsen sind jetzt Digitalpaket, was eigentlich erst anläuft. Schon umgesetzt haben. Wir haben die Schulform Oberschülern und wir bilden die Schulform Gymnasium.
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An das können Sie einen Einblick holen in den Oberschul ablauf und auch in den gymnasialen Ablauf. Das ist der erste Grund. Das sind zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Weiterhin Wünsche ich mir natürlich, dass er dann auch reinschnuppern als Referendariat bei uns machen, um gegebenenfalls später eine Anstellung zu finden. Wir haben ein großes Projekt, das heißt bei uns Weihnachten.
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Das Projekt Weihnachten umfasst eine Woche verbinden Unterricht im November. Dort wird an ganz, ganz vielen Weihnachtsprojekten gearbeitet. Also alle Schüler arbeiten dort in einem Projekt. Ein Projekt ist beispielsweise der Weihnachtszirkus. Ein anderes Projekt ist Weihnachten im Erzgebirge oder Weihnachten in der Welt. Und das endet dann mit zwei Galaauftritten im Dezember, immer am letzten Tag vor Weihnachten. Aber ansonsten haben wir dann einen Weihnachtsmarkt im ganzen Schulhaus und zwei Galas laufen dann parallel.
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Zwei deshalb, weil wir nur 400 Mann als Gäste in die Turnhalle reinkriegen. Und wir haben Kartenwünsche von über 1000. Das ist also eines der vielen Projekte, die natürlich parallel laufen. In unserer Praxis Beratung bieten sehr viel an in Form für Berufsorientierung etc.. Ja, dann haben wir noch eine Woche im Sommer. Da gibt es unterschiedliche Themen. Ein Thema ist beispielsweise die Standorte in Drebach.
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Sonne, Mond und Sterne heißt das Projekt. Dann haben wir ein Projekt in der fünften Klasse. Das heißt, Olympia läuft parallel und vieles anderes mehr. Als Schulleiter hat man nicht unbedingt die Aufgabe, Lehrpläne 100 Prozentig durchzusetzen, sondern man hat mehr die Aufgabe, soziale Kompetenz bei Schülern und auch bei Lehrern zu entwickeln. Die Region Erzgebirge ist ja wunderschön. Eigentlich. Nach Halle braucht keinen Platz zu nehmen.
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Wir haben einen Super zwei Grundschulen, drei Kitas, ein Gymnasium, zwei Oberschulen und ein Berufsschulzentrum. Also als Schulstandort perfekt. Wir haben ein Schwimmbad unmittelbar unterhalb unserer Schule, erst drei Jahre alt. Wir haben ein Schloss Windeck in der Stadt. Und wir haben natürlich auch für junge Leute, die hierher kommen. Und deswegen würde ich mir wünschen, dass ihr Referendariat bei mir machen oder in unserer Region machen.
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Wir haben auch die Möglichkeit, jede Menge Bauland zur Verfügung zu stellen ringsum. Wenn junge Leute sich selbstständig machen wollen und ja immer mehr ein Grundstück haben.
Teil 10: Oberschule Auerbach
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Die Region Erzgebirge ist ja wunderschön. Eigentlich braucht kein Urlaub was erlebt von nur oder? Wir haben aktuell Mentoren noch in allen Fächern zur Verfügung, das heißt, wir können Studierende in allen Fächern bei uns ausbilden. Klar ist irgendwann mal Bedarf, da auch Mathematik ist damit dabei, auch zum Beispiel Fächer, die Kunst und Musik. Die kreative Schiene wird in nächster Zeit gebraucht.
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Das Schöne ist wir sind ein sehr aufgeschlossenes Kollegium. Wir haben schon sehr viele Praktikanten und Lehramtsstudenten in unserer Zeit hier als Lehrkräfte mit bekleidet. Wir laden euch ein, mit uns auf Schul entdeckungstour zu kommen und gemeinsam das Erzgebirge und seine Oberschulen zu erkunden. Auf uns warten vier Oberschulen in Branderbes Dorf Schopenhauer, Bach und Schneeberg. Viel Spaß beim Entdecken.
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Also erstmal hier eine schöne kleine Schule im ländlichen Raum, also zwischen dem Altlandkreis Stolberg und Annaberg im Erzgebirgskreis. In diesem Jahr feiern wir unser 70 Jahre Jubiläum und blicken also schon auf eine sehr lange Zeit mit viel Tradition zurück. Hier lernen aktuell insgesamt 300 Schüler innen und Schüler. Die sind ganz bunt gemischt aus 17 kleinen verschiedenen Gemeinden. Das heißt, sie haben zum Teil doch einen recht weiten Anfahrtsweg.
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Unterrichtet werden diese 300 Schülerinnen und Schüler von insgesamt aktuell 19 Lehrkräften. Und wir sind in der glücklichen Lage, auch gerade zwei Referendarin hier an der Schule zu haben und werden unterstützt von einer Schulsozialarbeiterin und von einer Praxisberaterin, die uns im Schulalltag begleiten. Also erstmal unser Leitgedanke Schule zum Wohlfühlen. Schon immer gewesen. Und das wollen wir natürlich auch bleiben und versuchen, mit verschiedenen Schwerpunkten auch im Schulprogramm und verschiedenen Anpassungen über die Jahre das auch immer beizubehalten.
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Wir haben ein sehr großes, schönes Außengelände mit einer Grill und Lagerfeuerstelle, mit einer neuen kleinen Sportanlage, wo also die Schüler sich auch während des Unterrichts zum Teil und in den Pausen aufhalten können. Dazu gehört, dass wir ein buntes Programm an GTA angeboten haben. Da gehört zum Beispiel Tanz dazu, die Modelleisenbahn. Die ist schon sehr lange aufgebaut und von den kleineren Schülern vor allem immer wieder gern genutzt wird.
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Wir bieten kreatives Schreiben an, dann eine AG Landschaftsgestaltung zum Beispiel bietet sich hier bei uns im Gelände an und wird auch gut angenommen. Damit wollen wir also auch das Klima an der Schule immer fördern, auch zwischen Lehrern und Schülern. Dann haben wir viele traditionelle Veranstaltungen über das Jahr verteilt. Das geht los bei Wandertagen, Sport, Festen bis hin zu Herbstfesten und Weihnachts basteln und backen, zum Beispiel auch dann mit umliegenden Grundschulen.
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Dass da die Zusammenarbeit gefördert wird. Wir pflegen eine Schulpartnerschaft mit einer Schule in Waldheim. Auch das ist für uns ganz wichtig und besteht schon seit vielen Jahren. Wir hegen ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zu den Eltern, zu den Familien häusern. Auch bedingt durch die gute Schulsozialarbeit, die unsere Frau Böhm hier leistet. Und das möchten wir natürlich auch gern beibehalten und versuchen, da auch über das Jahr verteilt die Eltern wirklich immer mit einzubeziehen, auch in Entscheidungen und nicht zuletzt ist es uns wichtig, auch mit vielen Kooperationspartnern hier aus der Region zusammenzuarbeiten.
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Und da ist unser Highlight eigentlich auch immer die Projektwoche, in der wir Rechtsanwälte vor Ort haben. Physiotherapeuten auch aus verschiedenen beruflichen Branchen. Personen, die dann hier mit den Schülern verschiedene Projekte durchführen, das also auch in verschiedene Berufszweige schnuppern können. Und gleichzeitig beleuchten wir so Schwerpunktthemen wie Drogen, Suchtberatung. Also die Polizei ist auch immer mit vor Ort und berät hier.
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Und das ist immer sehr schön für die Schüler, zumal sie dann auch mal andere Leute sehen. Aktuell ist bei uns so ein ganz großes Thema die Digitalisierung. Man muss ja doch mit der Zeit so ein bisschen gehen. Die Schüler fordern das natürlich auch ein. Und wir werden jetzt mit digitalen Mitteln ausgestattet, zum Teil mit mobilen Klassenräumen, auch mit digitalen Tafeln.
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Und ein großes Projekt ist noch unser grünes Klassenzimmer, wo wir hoffen, dass wir das in den nächsten Jahren dann gestalten können nach den Vorstellungen, die wir haben. Die Schülerfirma haben wir auch schon seit vielen Jahren. Das Schülerkaffee ist also wirklich dafür gedacht, dass in den Pausen, vor allem in der Frühstückspause, hier ein Angebot zu gesunden Lebensmitteln gemacht wird.
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Und in der Schülerfirma sind ab Klassenstufe sieben dann auch Schüler beteiligt, die hier entsprechend in der Pause die Pausenversorgung tatsächlich übernehmen. Wir haben aktuell Mentoren noch in allen Fächern zur Verfügung, das heißt, wir können Studierende in allen Fächern bei uns ausbilden. Klar ist irgendwann mal Bedarf, da auch Mathematik ist da mit dabei, aber auch die Kunst und Musik, also die kreative Schiene, wird in nächster Zeit gebraucht.
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Und es besteht bei uns auch die Möglichkeit, falls der Wunsch besteht, in anderen Fächern eingesetzt zu werden, die vielleicht nicht unbedingt das Studienfach waren, aber einfach sich da in dem Bereich auch verwirklichen zu können. Also die Möglichkeit besteht eigentlich immer. Hallo, mein Name ist Christina Melzer. Ich bin 24 Jahre alt und habe in Leipzig studiert an der Universität Leipzig.
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Die Fächer Deutsch und Religion, die ich dann auch hier an der Oberschule Auerbach unterrichte. Ich bin tatsächlich hier selber zur Schule gegangen und wollte gerne an den Punkt zurückkehren, wo alles angefangen hat. Ich habe mich bewusst für die Schule entschieden, weil ich habe hier Praktikum gemacht. Es hat mir auch noch mal sehr gut gefallen und das hat mich bestätigt in meinem Wunsch.
00:06:29:20 - 00:06:53:09
Ja, das junge Schulleiter Team ist natürlich auch ein Ansporn um hierher zu kommen. Und das Kollegium ist jetzt auch so, wenn man das als erwachsene Mensch hat. Supernett auch. Früher bin ich mit den Lehrern sehr gut klargekommen. Der Vorteil daran ist einfach, dass wir hier auf einer ländlichen oder einer ländlichen Gegend wohnen, wo das alles auch etwas familiärer ist, wo die Kommunikation zwischen Eltern und Schüler einfach leichter fällt.
00:06:53:09 - 00:07:16:09
Und wenn man Probleme hat, dann kann man sich einfach an die Eltern wenden. Man kennt sich ja untereinander und da fällt es einem leichter als in der Großstadt, wo das dann, ja wo die Wege länger sind und was nicht so einfach ist. Dann ich bin die Jasmin Graupner, bin 24 Jahre alt, habe an der TU Dresden Lehramt für Oberschulen für die Fächer Deutsch und Geografie studiert.
00:07:16:14 - 00:07:44:14
Bin seit September 2020 an der Schule und mache hier mein Referendariat. Auch in den Fächern Deutsch und Geografie und bin sehr freundlich aufgenommen worden. Mir macht es Spaß hier zu arbeiten. Ich bin gerne in der Schule, das Kollegium ist super freundlich und deswegen würde ich mich auch freuen, wenn ich zum Ende meines Referendariats im Halbjahr 2022 dann auch hier an der Schule übernommen werden würde.
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Ich komme aus der Umgebung und deswegen stand für mich auch fest, dass ich irgendwann wieder in den ländlichen Raum ziehe und wieder hierher komme.
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Wir befinden uns hier an den Greifenstein. Das ist ein Naturdenkmal oder ein Naturphänomen in der Nähe von Auerbach, das wir auch gern für ausflüge und Exkursionen nutzen. Für Deutsch ist es eigentlich super schön, dass man hier das Theater, das die Naturbühne besuchen kann. Für den Literaturunterricht bietet sich das an, und auch in den Klassen sechs und sieben und auch noch in den höheren Klassen wird ja auch die Sage behandelt Karl Stirner, der Robin Hood des Erzgebirges.
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Da kann man mit den Schülern hinten in die Karte von Höhle gehen und auch die Saga einmal durchlesen. Das hat einfach einen Bezug. Damit wird es auch näher für die Schüler. Außerdem schließt sich hier gleich im Wald der Berg Bodenlehrpfad und der Bergbaulehrpfad an Der Bodenlehrpfad besteht aus acht Bodengruben, wo die Schüler verschiedene Bodenschichten und Bodentypen dann auch besichtigen können und dazu Ausarbeitungen stattfinden können.
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Wir befinden uns außerdem natürlich im Wald, was ich für das Fach Biologie einfach anbietet, hier auch Pflanzenarten und Tierarten zu besprechen. Und ansonsten schließt sich hier noch ein Kletterwald an, in dem die Schüler sich sportlich auch betätigen können. Die Lage hier ist perfekt und man hat vielfältige Möglichkeiten, den Unterricht hier zu gestalten.
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Natürlich bestätigt sich das ein kleines bisschen. So viel wie in der Stadt ist ja nicht los. Aber dadurch, dass man tatsächlich in Chemnitz relativ schnell ist, 20 Minuten für eine Stunde und da hat man ein vielfältiges kulturelles Angebot von Bars über Theater, über Kinos, also da kommt man eigentlich nicht zu kurz. Verbundenheit, der Zusammenhalt und natürlich auch die Natur der Aktivitäten, die man hier auch machen kann, die vielleicht in der Stadt nicht unbedingt möglich sind.
00:09:38:19 - 00:10:05:17
Also Wintersport wird ja natürlich auch sehr großgeschrieben, wenn man gern Ski fährt oder Langlauf. Ich denke, man kann generell beobachten, was lässt sich in der letzten Zeit beobachten? Dass es immer mehr junge Leute wieder zurückzieht, nicht nur speziell nach Auerbach, sondern generell in die ganze Erzgebirges Region. Hat natürlich Vorteile, was den Wohnraum betrifft, was die Terminplanung betrifft Ich denke, dass hier Familien und Kinder auch ein Stück weit behütete aufwachsen, als das jetzt in einer Großstadt einfach der Fall ist.
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Trotzdem haben wir hier eine sehr gute Anbindung an die Autobahn. Also ich bin in zehn Minuten auf der Autobahn unterwegs, bin in 15 Minuten in Chemnitz, falls mir das Großstadtflair fehlen sollte. Selbst wenn ich auf die Großstadt nicht verzichten kann, könnte ich immer noch sagen ich wohne in Chemnitz und habe trotzdem mit einem 15 Minuten Arbeitsweg eigentlich perfekte Chancen, hier in Auerbach zu arbeiten.
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Es würde den Lehramtsstudenten mit auf den Weg geben, dass man ruhig einmal in die ländliche Region reinschnuppern soll. Es ist ein prima Einstieg hier. Man hat da einfach eine Chance, sich auch zu verwirklichen, gerade wenn man vielleicht auch ein Fach unterrichten möchte. Später. Was man nicht studiert hat aufgrund von NC oder was auch immer. Also wir bieten da auch die Möglichkeit an, einmal in ein anderes Fach reinzuschnuppern und das vielleicht zu übernehmen, weil der Kollege irgendwann dann in seinen verdienten Ruhestand gegangen ist.
Teil 7: Grundschule Thalheim
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Mein Name ist unter den Spielen. Wir sind hier an der Grundschule in Thalheim und ich bin an der Schule seit 1992 Schulleiterin.
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Wir sind eine jener Planschule. Das ist also schon ein sehr altes Konzept, was jetzt fast 100 Jahre alt, aber so alt wie es ist. Es ist auch sehr modern.
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Das Miteinander mit der Gemeinde hier, das ist ganz super und muss man wirklich hervorheben. Also Sie unterstützen uns, wo es geht um gerade in Sachen Digitalisierung. Unsere heutige Schul erkundungstour führt uns an Grundschulen ins Erzgebirge. Als erstes besuchen wir die Pestalozzi Grundschule in Gelenau. Danach fahren wir weiter an die Grundschule in Thalheim. Und zum Abschluss lernen wir noch zu jener Planschule in Maxbach kennen.
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Die.
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Mein Name ist Unter den Spielen. Wir sind hier an der Grundschule in Thalheim und ich bin an der Schule seit 1992 Schulleiterin. Wir haben an der Schule momentan 270 Kinder, die lernen in 15 Klassen. Zu meinem Kollegium, also wir haben ein Kollegium, das ist momentan ganz toll durchmischt. Also das geht von 25 Jahren plus zwei Referendaren bis zu 63 Jahren.
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Also von jedem Ort ist etwas dabei, 23 Kollegen. Das Besondere ist, wir haben also vier Kollegen in Elternzeit und zwei Kollegen sind als Fach Ausbildungsleiter bzw Haupt Ausbildungsleiter in die Lehrerausbildung, stellen nach Annaberg abgeordnet. Da bleiben also, wenn man 23 minus diese sieben Kollegen nimmt, bleiben dann also relativ wenige doch noch übrig. Und deshalb ist es umso dringender, dass wir junge Lehrerinnen und Lehrer auf unser Land bekommen.
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Besonders erwähnenswert ist Wir sind also ein neues Stützpunkt. Das heißt, wir haben also vier Altersklassen in Thalheim. Wir nehmen an der Pilotphase zum grundsätzlichen Verzicht auf die Diagnostik sitzen bzw lernen in Klasse eins, also Schuleingangsphase Klasse eins und zwei Teil. Und aus diesem Grund haben wir momentan ganz gute kleine Klassen, also 25 maximal 20 Kinder in Klasse eins und zwei.
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Und das macht es natürlich für uns als Lehrer und für die Schüler viel, viel einfacher, diese allererst Schutz Bund und diese Bewerbung für diese Schuleingangsphase, also das Gehörte gehört und gehörte für uns unmittelbar zusammen. Denn ein Kind, was mit Lars lernt, hat nicht nur Lars, sondern zum großen Teil haben diese Kinder auch andere Besonderheiten, die sie am Lernen hindern.
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Und das hat uns bewogen, doch auch an dieser Pilotphase teilzunehmen, weil dort eigentlich, wenn ich alle Kinder einschulen, ich vorneweg schon die Zäsur stelle. Ich sortiere die in Anführungsstrichen aus. Dann ist es halt so, dass das Konzept der Schule so aufgebaut ist, dass wir versuchen, mit anderen Mitteln und Methoden teilweise diese Kinder zum Lernen auch selbst zu führen.
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Das ist erst mal nicht weit bis Chemnitz. Das wäre. Punkt. Ist der Wenn sich bei uns meine junge Kollegin bewirbt, dann nehme ich eigentlich auch immer den Bürgermeister mit ins Boot, der sich dann kümmert. Kann sie eine Wohnung bekommen, gibt es eventuell Bauland etc. pp. Also er ist es Sache nachher und er möchte das auch. Das ist, dass das so ist und ich denke, das hat man ja nun nicht in jeder Gemeinde, in jedem Ort.
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Bürgermeister Seiung da kümmert sich da also rührend drum und möchte das auch sehr gerne, dass junge Leute hier in den Ort kommen. Aber ich sag mal, Thalheim hat erst mal bis zur Oberschule, Grundschule Oberschule hier im Ort. Gymnasium ist eben leider nicht mehr, auch nicht mehr offen. Hatte der Landkreis damit von Schließung entschieden? Gymnasium zum Gymnasium Müssen die Kinder noch Stolberg bzw Tönjes fahren.
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Aber das ist nun auch nicht gerne 20 30 Kilometer. Also das ist schon erst noch gewährleistet. Hat mein Board ja auch leider. Da wie das immer so ist ging es geht halt immer so noch stand nicht immer alles auf. Das ist leider so, aber ansonsten denke ich schon, ist unsere Stadt eine lebenswerte.
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Kleinstadt voller engagierter Thalheimer, sage ich mal so.
Teil 8: Oberschule Brand-Erbisdorf
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Die Region Erzgebirge ist ja wunderschön. Eigentlich braucht kein Urlaub was erlebt von nur oder? Wir haben aktuell Mentoren noch in allen Fächern zur Verfügung, das heißt, wir können Studierende in allen Fächern bei uns ausbilden. Klar ist irgendwann mal Bedarf, da auch Mathematik ist damit dabei, auch zum Beispiel Fächer, die Kunst und Musik. Die kreative Schiene wird in nächster Zeit gebraucht.
00:00:28:09 - 00:01:26:10
Das Schöne ist wir sind ein sehr aufgeschlossenes Kollegium. Wir haben schon sehr viele Praktikanten und Lehramtsstudenten in unserer Zeit hier als Lehrkräfte mit bekleidet. Wir laden euch ein, mit uns auf Schul entdeckungstour zu kommen und gemeinsam das Erzgebirge und seine Oberschulen zu erkunden. Auf uns warten vier Oberschulen in Branderbes Dorf Schopenhauer, Bach und Schneeberg. Viel Spaß beim Entdecken.
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Es ist eigentlich eine Schule in ländlicher Region. Wir haben sehr großen Einzugsbereich bis zum Erzgebirge. Auf der einen Seite, auf der anderen Seite bis nach Freiberg. Unsere Schule besuchen derzeit 543 Schüler und 36 Lehrer. Wir haben eine sehr heterogene Schülerschaft, also viele Schüler mit gymnasialer empfehlung. Realschüler, Hauptschüler, die übrigens integrativ im Realschul Bildungsgang mit unterrichtet werden. Wir haben natürlich auch Schüler mit Förderschulbedarf, die wir hier auch integrativ unterrichten.
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Ich habe eine sehr engagierte Lehrerschaft mit sehr vielen jungen Kollegen, haben sehr gute Schulsozialarbeiter. Unsere Kollegin, die diese Sparte abdeckt, ist sehr, sehr engagiert und arbeitet glücklicherweise schon länger bei uns. Und wir haben auch zwei Praxisberater an der Schule. Wir haben Ganztagsangebote, offene Ganztagsangebote, die fast jeden Tag in Anspruch genommen werden können. Das reicht von musischen Angeboten über künstlerische.
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Wir haben ein Schulmuseum. Wir haben sehr viele Förderangebote, eine Schulband. Wir haben aber auch rund um sehr, sehr viel Natur und ein großes Schulgelände, was natürlich auch viel nutzen. Projekte gibt es ganz, ganz viele an der Schule, weil es doch auch ganz unterschiedliche Interessen der Lehrerschaft sowie der Schülerschaft gibt. Und wir dem natürlich auch gerecht werden wollen. Zum Beispiel haben wir eine sehr umfangreiche Berufsorientierung, die reicht von der fünften bis zur zehnten Klasse.
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Allerdings besuchen wir auch schon verschiedene Firmen, dürfen sich das auch schon anschauen und gucken, was braucht man für bestimmte Berufe, was gibt es überhaupt im Umfeld? Wir haben zum Beispiel hier auch die Möglichkeit, auch mal Landwirtschaft zu besuchen, was auch sehr viele Schüler nutzen. Dann im Endeffekt also auch einfach mal Unterricht vor Ort. Wir haben uns also wir sind sportfreundliche Schule auch und also Bewegungsorientierung ist für uns sehr, sehr wichtig.
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Also auch mit Unterstützung des Fördervereins haben wir zum Beispiel jetzt ein Beachvolleyballfeld ganz neu aufgebaut. Wir haben ein Fußballfeld. Also im Sport kann dieses Gelände sehr gut genutzt werden. Wir haben aber noch einen anderen Sportplatz, der direkt für den Sportunterricht ebenfalls genutzt wird. Also bewegte Pause machen wir. Bewegte Schule, so sagten sie mal auch gerade in der Zertifizierung.
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Wir haben den Schulgarten ziemlich großen. Wird auch von den Schülern mit genutzt und dort wird auch im Biologieunterricht beispielsweise ja dieser Schulgarten mit benutzt. Wird es auch ein Bienenhotel? Insektenhotel? All solche Sachen. Und in der Regel haben wir Klassen, die die Patenschaften übernehmen. Auch das zum Beispiel auf dem Barfußpatien hat 17B Klasse angelegt, der auch für den Unterricht mit genutzt wird, aber auch für die Pausen mit.
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Also man muss ja alles immer wieder auch wieder in Ordnung gehalten werden. Das machen dann immer Klassen, die die Patenschaften übernehmen. Wir haben ein grünes Klassenzimmer. Also auch dort können Klassen während des Unterrichts arbeiten. Also in diesem Bereich machen wir ganz viel. Haben wir auch schon viele Auszeichnungen bekommen. Schule, Wirtschaftspreis, Qualitätssiegel haben wir auch schon verteidigt. Ja, und in Berufsorientierung haben wir natürlich auch einige unserer Projekte.
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Eins Was auf was ich ganz stolz bin, was ich richtig toll finde, das heißt, Sie auf YouTube. Also neun, achte und neunte Klassen. Unsere Schüler gehen hier in Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen ambulant stationär ins Krankenhaus in zum DRK. Lernen dort die Ausbildungsberufe kennen. Über zwei Jahre und arbeiten dort auch schon intensiv jede Woche mit. Wir haben auch ein Projekt, das aus dem Genial sozial heraus entstanden, wo wir uns überlegt haben, was können wir für unsere Schüler entsprechend gut umsetzen.
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Und so werden jedes Jahr also auch sozial benachteiligte Schüler von vom Schülerrat, also von anderen Schülern ausgewählt. Und die machen im Stärkeorientiertes Projekt zum Auto Projekt, wo die größeren Schüler das dort auch unterstützen. Also die gehen zum Beispiel Paten, bauen dann eine Höhle in der Natur und also einzelne Sachen Kriegen und Aufgaben gestellt, wo sich auch halt die älteren um die Jüngeren kümmern.
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Also wir nutzen das Museum zum Beispiel in die bieten auch so Sachen, Wanderungen und sowas an, das ist ja jetzt auch für den Deutschunterricht sehr brisant. Was wir auch sehr viel nutzen, ist die TU Bergakademie in Freiberg. Die bieten sehr viele Angebote im naturwissenschaftlichen Bereich an, wir nutzen auch einige landwirtschaftliche Unternehmen. Umgebung, zum Beispiel Rinderzucht. Also da war selbst ich schon mal mit Schülern da, wo sie sehen können.
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Also Kälbchen von da gebohrt, wie sich das Ganze entwickelt, wie setzt sich Futter zusammen, wie ist der Fettgehalt und also ich unterstütze der Milch. Nun, ich unterstütze so was immer ganz sehr, weil ich finde, dass es viel viel mehr bringt. Die durften zum Beispiel auch mal die Herztöne von so einem Kälbchen abhören, die Schüler das beeindruckt ihn sehr verhalten die ja auch im Kopf viel mehr, als wenn sie es im Lehrbuch oder so irgendwas nachlesen.
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Unser Kollegium ist sehr, sehr aufgeschlossen. Also auch neue Kollegen, Praktikanten, Referendare. Wir haben sehr, sehr herzlich, sehr offen aufgenommen, durchweg. Wir haben sehr unterstützt. Ja, es ist explizit so, dass man auch später, auch wenn man schon gestandene Lehrer ist, gern mal zu einem Kollegen auch mal hospitieren gehen kann, sich andere Sachen anschauen kann. Also Sie können wirklich unwahrscheinlich viel von den Erfahrungen der Kollegen partizipieren und ich denke, das ist schon mal sehr, sehr wichtig.
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Es ist uns immer sehr angenehm, wenn einer auch eigene Ideen hat, neue Ideen und der wird dann auch unterstützt, wenn er das gerne umsetzen möchte. Also gerade auch die jungen Kollegen. Das ist ja auch sehr gut für eine Schule, die kommen vom Studium oder vom Referendariat, haben auch wirklich neue Erfahrungen, neue Ideen, neue Methoden kennengelernt, sodass wir da auch sehr froh drüber sind.
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Wenn das unsere Schulalltag bereichert. Der Mut ist für junge Leute auf jeden Fall sehr lukrativ, weil wir alle Möglichkeiten haben, die man als junge Familie so benötigt. Also sind alle Schularten hier vertreten, von der Grundschule bis zum Gymnasium. Es ist vieles fußläufig erreichbar und man hat trotz allem eine sehr gute Anbindung. Also nach Freiberg ist es nicht weit.
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Richtung Chemnitz und Freiberg kann man dann auch nach Dresden oder wohin man auch immer in einer halben Stunde mit dem Zug zum Beispiel in Dresden. Aber man kann auch bis Freiberg sehen, sechs Kilometer entfernt. Das ist jetzt wirklich keine Entfernung, was ganz viele Möglichkeiten hat. Also der Dom ist sehr empfehlenswert. In Freiberg mit auch ganz tollen Konzerten. Wir haben Stadttheater, ist älteste Bürgertheater der Welt, was auch sehr, sehr gute Aufführungen hat.
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Also wenn man doch eher so in die kulturelle Richtung was machen möchte. Also ist Freiberg sehr aktiv und andererseits also es ist ganz nah Erzgebirge was man wo man Fahrradfahren kann und viele Fahrradwege Wanderwege muss auch sagen also auch Schülerschaft und der Umgang miteinander. Es ist doch eher ein ländlicher Charakter. Man kennt sich auch untereinander und ist doch bei weitem nicht so anonym wie in einer großen Stadt.
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Das macht für mich persönlich auch ganz, ganz viel aus. Also auch als Lehrer beispielsweise.
Teil 5: Grundschule Gelenau
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Mein Name ist unter den Spielen. Wir sind hier an der Grundschule in Thalheim und ich bin an der Schule seit 1992 Schulleiterin.
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Wir sind eine jener Planschule. Das ist also schon ein sehr altes Konzept, was jetzt fast 100 Jahre alt, aber so alt wie es ist. Es ist auch sehr modern.
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Das Miteinander mit der Gemeinde hier, das ist ganz super und muss man wirklich hervorheben. Also Sie unterstützen uns, wo es geht um gerade in Sachen Digitalisierung. Unsere heutige Schul erkundungstour führt uns an Grundschulen ins Erzgebirge. Als erstes besuchen wir die Pestalozzi Grundschule in Gelenau. Danach fahren wir weiter an die Grundschule in Thalheim. Und zum Abschluss lernen wir noch zu jener Planschule in Maxbach kennen.
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Die.
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Wir sind ja an der Pestalozzi Grundschule in Gelenau und ich bin die Frau, liebe die Schulleiterin. Es sind eine kleine Grundschule mit derzeit 136 Kindern und mit sieben Klassen. Wir haben aber im neuen Jahr mit acht Klassen wieder zwei. Zügig sein und deshalb dann auch wieder ein paar mehr Kinder hier bei uns begrüßen dürfen. In unserem Team sind viele neue Kollegen und junge Kollegen.
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Einer hat jetzt einen Referendariat abgelegt, ist gerade fertig. Neuen Schuljahr kommt eine ganz neue Kollegin für die Klasse eins hinzu, die auch gerade fertig ausgebildet ist. Ansonsten haben wir auch viele gestandene Kollegen hier bei uns, die natürlich den jungen Kollegen auch ganz viel mitgeben können. Wir haben ein Fest bei uns in diesem Jahr laufen, worüber ich mich ganz sehr freue.
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Wir haben Praktikanten an der Schule und wir haben auch eine Einzelfallhelferin bei uns, die ein Kind im Förderschwerpunkt Lernen betreut, weil man auch in diese Richtung inklusiv arbeiten. Als die Schule den neuen Anbau bekommen hat, wurde gleichzeitig unter dem Speiseraum, weil das war damals wichtig für die Kinder und Mittagessen anzubieten, wurde ein Lehrschwimmbecken mit eingebaut und seitdem gibt es das.
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Und das wird nicht nur von unseren Kindern genutzt, auch von anderen Schulen genutzt, die hier regelmäßig kommen und den Schwimmunterricht durchführen. Aber auch mit GTA, weil wir haben offene GTA Angebote bei uns auch in der Schule wird es auch mit genutzt und auch von außerhalb von der Gemeinde, weil es ist auch noch eine kleine Sauna mit eingebaut und daher kommen also auch die Öffentlichkeit und das wird auch hier rege genutzt.
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Und wir freuen uns natürlich, wenn es wieder losgehen kann und auch jeder wieder kommen kann. Es ist eine. Ich habe immer gesagt eine altehrwürdige Schule, weil wir haben, dass die 140 Jahre vor zwei Jahren gehabt, also 18, 71 gegründet. Und trotzdem ist die altehrwürdige Schule sehr modern. Und das Besondere ist das Miteinander hier, das Miteinander unter den Kollegen.
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Jeder kennt sich, jeder kennt jeden. Das Miteinander mit der Gemeinde hier, das ist ganz super und muss man wirklich hervorheben. Also Sie unterstützen uns, wo es geht. Und gerade in Sachen Digitalisierung sind viele neue Vorhaben geplant. Die Turnhalle soll saniert werden, das Hauptgebäude soll verändert werden und auch neue Sachen dazukommen. Und wir sind natürlich dabei, unser Außengelände immer wieder neue Sachen anzuschaffen.
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Und dort ist auch das Besondere, dass unser Förderverein uns hier ganz sehr unterstützt.
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Also wir haben begonnen, als erstes die Lehrer mit einem iPad auszustatten. Dann wurde das gesamte WLAN Netz hier neu gemacht. So, das war also hier jetzt in der Lage in jedem Kind eigentlich ein iPad zu geben. Das geht natürlich noch nicht. Im Moment haben wir einen Klassensatz, der immer unterwegs ist und sehr genutzt wird. Und alle Lehrer arbeiten bei uns mit dem iPad.
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Wir haben das digitale Klassenbuch Notenbuch und auch die Eltern haben Zugriff auf unsere Schulsoftware und können dort Einblick nehmen können mit uns kommunizieren, können, Nachrichten schreiben, die Kinder entschuldigen usw. Wir haben aber auch trotzdem ein Computerkabinetts, wo jedes Kind einen eigenen Computer Platz hat. Also wir fahren eigentlich zweigleisig, so dass unsere Grundschüler einmal mit Mac und einmal auch mit den normalen alten Computerkenntnissen ausgerüstet sind und so gut in die nächsten weiterführenden Schulen gehen können.
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Ich arbeite sehr gern hier in dieser Schule, bin seit 2018 Schulleiterin und hab den Schritt nicht bereut. Es ist hier wunderschön zu arbeiten. Es macht ganz, ganz viel Spaß, auch wenn es viel Arbeit ist. Was manche vielleicht gar nicht sieht und denkt. Der Lehrerberuf ist einer der mittags schon fertig ist. Das ist aber nicht so und ich weiß, wie oft die Kollegen hier in der Schule sitzen, weil sie hier auch arbeiten können.
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Es hat also jeder einen Arbeitsplatz und unsere Zimmer sind alle gut ausgestattet. Jeder hat jedes Zimmer hatten Beamer und da kann man wirklich hervorragend arbeiten. Und das ist eine schöne Schule. Und ich sage immer, es ist meine Schule.
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Das Besondere ist, es ist relativ ruhig. Trotzdem kann man schnell irgendwohin, zum Beispiel nach Chemnitz oder nach Topau oder nach Annaberg. Also auch unsere Schüler kennen die weiterführenden Schulen, die Gymnasien gut, erreichen mit dem Bus. Das ist recht praktisch und man hat natürlich auch hier in der Umgebung eine ganze Menge zu bieten. Sie hatten für uns schon die Greifensteiner, die Sie schon kennen.
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Aber auch Gelenau hat allerhand an Museen. Strumpfmuseum. Dann haben wir eine große Bahn oder haben im Freibad, also selbst in Gelenau im Kino gibt es eine ganze Menge, was man hier machen kann. Man ist hier sportlich unterwegs, bergauf, bergab. Und das Klima ist ja auch schon.
Teil 6: Grundschule Markersbach
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Mein Name ist unter den Spielen. Wir sind hier an der Grundschule in Thalheim und ich bin an der Schule seit 1992 Schulleiterin.
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Wir sind eine Jena Planschule. Das ist also schon ein sehr altes Konzept, was jetzt fast 100 Jahre alt, aber so alt wie es ist. Es ist auch sehr modern.
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Das Miteinander mit der Gemeinde hier, das ist ganz super und muss man wirklich hervorheben. Also Sie unterstützen uns, wo es geht. Und gerade in Sachen Digitalisierung. Unsere heutige Schul erkundungstour führt uns an Grundschulen ins Erzgebirge. Als erstes besuchen wir die Pestalozzi Grundschule in Glinau. Danach fahren wir weiter an die Grundschule in Thalheim. Und zum Abschluss lernen wir noch jener Planschule in Marxsbach kennen.
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Die.
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Also ich freue mich, in Jena Planschule in Mosbach vorstellen zu dürfen mit meiner Kollegin Frau Behr. Ich bin die Solveig Nestler. Ich bin jetzt seit knapp über 20 Jahren an der Schule und ich bin inzwischen die pädagogische Leitung im Haus eins, Das heißt also in dem Haus, wo die Kinder von der eins bis zur drei unterrichtet werden. Wir sind eine Jena Planschule.
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Das ist also schon ein sehr altes Konzept. Wird jetzt fast 100 Jahre alt, aber so alt wie es ist. Es ist auch sehr modern. Wir sind haben eine lange Geschichte hinter uns als je nach Land Schule Michelbach und sind inzwischen eine freie Schule. Also in freier Trägerschaft. Aber wir sind eine staatlich anerkannte Ersatzschule. Da wir eine freie Schule sind, haben wir einen ziemlich großen Einzugsbereich, sowohl in die andere Richtung als auch nach Schwarzenberg oder auch darüber hinaus.
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Insgesamt haben wir 380 Schüler im Moment an der Schule von Kurs 1 bis 10, im Grundschulbereich sind es 160.
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Das Besondere, wie schon gesagt, ist wirklich unser Konzept. Die Kinder vom Kurs vier, die ja zur Grundschule gehören, sind aufgrund unseres Konzeptes schon im anderen Haus. Und das beruht darauf, dass die Kinder in drei bzw zwei Jahrgängen miteinander lernen. Wir haben die Untergruppe da lang, die Klasse 123 zusammen in der Mittelgruppe, die vier, fünf und sechs. Die Obergruppe besteht aus den Kursen sieben und acht.
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Und dann gibt es noch die Jugendgruppe, die dann schon abschlussorientiert unterrichtet werden. Das sind natürlich die neun und zehn, aber ich glaube, dass dieses Konzept sehr viel hergibt. Wir verstehen uns also nicht nur als Lernschule von Jena. Plan ist immer eine Lern und Lebensgemeinschaft Schule. Und das sagt ja schon aus, dass wir nicht nur Wissensvermittler sind als Lehrer, sondern dass hier an der Schule dieser soziale Aspekt sehr im Vordergrund steht.
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Dieses Miteinander, was so wichtig ist in unserer Gesellschaft, das wird hier gelebt, sowohl von den Lehrern, also vom ganzen Team. Und natürlich wird es auch an die Kinder weitergegeben. Deshalb haben wir auch dieses jahrgangsübergreifende Konzept. Das beinhaltet der Jenaer Plan, und das ist eine wahnsinnig spannende Geschichte, dass Kinder miteinander und voneinander lernen, altersgemischt. Und ich glaube, dass das auch für junge Studenten Lehrer ganz interessant sein kann, so was zu erleben.
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Das Zweite ist, dass die Kinder auch auf anderen Wegen Lärm, also viel im Projektunterricht beispielsweise. Und hier lernen die Kinder von Anfang an auch ihre Arbeit, ihre Jahre, ja Lernfortschritte selbst zu organisieren. Das ist auch ein ganz großer Vorteil, den dieses Konzept hat. Das ist eigentlich schon auch die Besonderheit, warum wir beide jetzt hier Platz genommen haben. Denn zum einen die Frau Nestler hat es schon geschildert, setzt sich ja unserem Jena Plan Konzept so zusammen, dass wir unterschiedliche Gruppen bilden und die Untergruppe lernt jetzt hier in einem extra Gebäude.
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Das ist jetzt nicht unbedingt so die Notwendigkeit. Schöner wäre das noch, wenn wir das gemeinsam in einem Gebäude so leben könnten, dass man wirklich den engen Kontakt hat von den jüngeren Schülern bis hin zu den großen, die dann schon ihren Abschluss machen werden. Aber das ist einfach räumlich so bedingt. Und jetzt ist eben die untere Gruppe hier in diesem Gebäude untergebracht und ich unterrichte in dem großen Gebäude, denn die Schüler, die eigentlich ja sonst noch zur Grundschule gehören ab dem Kurs vier, sind schon im anderen Gebäude untergebracht und dort bin ich die Teamverantwortliche für die gruppe.
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Und zur Mittelgruppe gehören eben die Schüler der Klassenstufen vier, fünf und sechs und entsprechend unserer Stammgruppen sind auch das so die wesentlichen Mitgliedern den einzelnen Teams. Bei uns in der Mittelgruppe gibt es auch entsprechend sechs Stammgruppen, setzt sich also fort von der Untergruppe. Die Kinder wechseln meistens in ihre jeweilige Paten stammgruppe. Also wir versuchen da auch immer eine Verbindung auch zu halten, so dass die Kinder uns auch schon alle mit kennen und wir immer irgendwo in Kontakt sind.
00:05:35:00 - 00:06:14:00
Ab der Kursstufe vier werden bei uns auch die Kinder schon wie sonst an einer anderen Oberschule nach dem Fachlehrer Prinzip unterrichtet, dass man also nicht nur einen Klassenlehrer hat, der den ganzen Tag über die Kinder begleitet, sondern je nach Fachrichtung in den Kursen ganz unterschiedlich eingesetzt ist. Also das wäre so eine Besonderheit in der Klassenstufe vier schon. Und dann haben wir neben diesen Klassen Unterricht oder dem Fachunterricht natürlich auch noch die Stammgruppen Zeiten ganz fest eingebaut in unseren Tagesablauf, wo die Kinder in dieser altersgemischten Gruppe zusammenkommen.
00:06:14:02 - 00:06:48:04
Wir sind recht gut damit aufgestellt. Wir haben uns ja jetzt auch so nach und nach da noch auf unsere Möglichkeiten erweitert. Jeder Lehrer bei uns hat einen eigenen Laptop zur Verfügung gestellt bekommen, inzwischen auch noch entsprechend einer Kamera für den Onlineunterricht zum Beispiel. Und auch die Schüler, also die Stammgruppen, haben inzwischen auch Laptops und wir werden auch das noch stückweise erweitern, je nachdem, wo wir entdecken, dass es hilfreich zum Lernen, damit natürlich auch Kinder die Möglichkeit haben, mit digitalen Medien mal umzugehen.
00:06:48:06 - 00:07:00:13
Also auch dort ist es wünschenswert, wenn auch Praktikanten da viel an Wissen oder praktischen Fähigkeiten mitbringen, ist es auch für uns eine Unterstützung.
00:07:00:15 - 00:07:22:07
Das ist natürlich eine ländliche Gegend, aber die Menschen hier im Erzgebirge sind bodenständig, ehrlich Und es hat natürlich viele Vorteile, auch für uns, den Unterricht. Viele Projekte, gerade bei den Kleinen, sind ja aus dem Bereich des Sachunterrichts. Und es ist für uns kein Problem, in einem Projekt oder auch mal einen Unterrichtsgang zu machen auf Wald und Wiese. Wir können auf dem Bauernhof gehen.
00:07:22:13 - 00:07:48:14
Wir haben zum Beispiel ein Projekt, wo wir erforschen, wo die Milch herkommt. Und da besuchen wir natürlich auch die Landwirte der Umgebung und gucken mal richtig, wie wird dann eine Kuh gemolken? Wie sieht denn so ein Kälbchen aus, wenn es ganz neu geboren ist? Oder wir gehen mit den Kindern jetzt jedes Jahr mal auf den Kartoffelacker, dass die Kinder auch mal erleben die Kartoffeln, die kommen nicht aus dem Supermarkt und die Pommes aus der Tüte, sondern die Kinder sehen auch richtig.
00:07:48:16 - 00:08:08:04
So ist die Ernte. Da muss ich anpacken, da werde ich auch mal dreckig. So riecht Erde. Oder beim Showprojekt, Da holen wir auch Schafe mal auf den Schulhof, die hier vor den Augen der Kinder geschoren werden. Dass die Kinder auch fühlen, Wie riecht denn die Wolle? Wie fühlt es sich an, wenn die frisch vom Schaf kommt? Die ist ja gar nicht bunt und sauber.
00:08:08:06 - 00:08:35:00
Das liegt auch sonst relativ günstig in der Nähe der tschechischen Grenze. Das ist auch ein großer Vorteil. Unsere Kinder lernen alle Tschechisch. Vom Kurs eins bis zum Kurs zehn. Wir haben mehrere tschechische Partnerschulen, mit denen wir auch in Kontakt sind. Und da fährt man eine Stunde und schon ist man an der tschechischen schule und kann dort mit den Lehrern oder auch mit den Schülern gemeinsam Projekte durchführen.
00:08:35:02 - 00:09:04:06
Das sind ein Team, das sehr offen ist, auch für junge Leute oder auch für Quereinsteiger. Wir leben gemeinsam, Wir sind im Meinungsaustausch miteinander. Aber es macht unheimlich Spaß, wirklich mit den Kindern auch in der Projektarbeit und auch jahrgangsgemischt zu arbeiten. Es ist wichtig, Man muss offen dafür sein. Es ist nicht jeder Lehrer so ein offener Typ, dass er auch mal zulassen kann, dass Kinder andere Wege in ihrem Lernen gehen.
00:09:04:08 - 00:09:23:05
Also ich muss dann auch wirklich ein Lehrertyp sein, der auch mal sagt, es ist nicht schlimm, ein Fehler zu machen, wenn aus den Fehlern gelernt wird. Also man muss ein Stück weit Vertrauen haben zu den Kindern, denn das Vertrauen, das zahlt sich auf jeden Fall aus. Aber man muss den Mut haben, ja da auch mal ein Stückchen loszulassen.
00:09:23:07 - 00:09:43:20
Und gerade ist es auch für uns als Lehrer, die die kleinen Kinder unterrichten, immer eine ganz tolle Sache zu sehen, Wie entwickeln die sich denn auch nach drei oder vier weiter? Was passiert im Haus zwei? Wie sind die denn, wenn die jetzt plötzlich in der Klasse sieben oder acht sind? Wie ist das dann? Welchen Abschluss machen die? Wir feiern dann gemeinsam den Abschluss.
00:09:43:20 - 00:10:12:06
Wie diese Woche. Und das ist eine ganz tolle Sache, das einfach zu sehen. Was wird denn aus den Kleinen, wenn die Großen Auch das kann ein ganz großer Vorteil sein für die Motivation. Genau. Also es reicht ein ganz normaler Abschluss als Lehrer. Man kann Zusatzqualifikationen erwerben. Einige in unserem Team haben auch ein sogenanntes Jena Plan Diplom. Diese Möglichkeit besteht aber ansonsten kann man die auch durch das Erleben ganz viel darüber lernen, wie dieses Konzept funktioniert.
00:10:12:06 - 00:10:39:21
Also es lebt wirklich davon, dass ich das erfahre, dass ich mit dabei bin und wir versuchen auch junge Kollegen mit an die Hand zu nehmen, mit einzuarbeiten. Das ist nicht einfach, dieses Konzept mit anschauen können. Es gibt auch noch andere Professionen. Wir haben ein gutes Team an Sozialpädagogen, da sind wir sehr gut aufgestellt, die sowohl in der Einzelfallbetreuung eingesetzt sind, aber natürlich auch, um Gruppensituationen auch zu schaffen, uns da zu unterstützen.
00:10:39:23 - 00:11:04:04
Alles, was in den Bereich, auch Prävention zum Beispiel fällt. Dann nehmen uns die Sozialpädagogen ganz viel ab. Und dann haben wir natürlich auch noch ein gutes Personal an, also technischen Hilfskräften in der Küche, in der Verwaltung, in oder im Sekretariat, die auch eine ganz große Hilfe sind und demnächst auch in da im technischen Support, was ja heutzutage auch eine große Rolle spielt.
00:11:04:06 - 00:11:25:14
Jetzt mag es Bach hier ist vielleicht etwas schwieriger, aber auch andere kleinere Städte im Umkreis sind gut erreichbar. Zum Beispiel Schwarzenberg mit seiner Altstadt und dem Schloss ist auf alle Fälle mal eine Besichtigung wert. Und dort gibt es natürlich auch kleinere Gaststätten und Kneipen, wo man sich gut, also wo man gut den Abend verbringen kann. Und ansonsten kann man sicher auch mal Kollegen mit einladen auf ein Glas Wein.
00:11:25:14 - 00:11:27:12
Also da ist glaube ich, niemand von uns abgeneigt.
Teil 3: Oberschule Flöha-Plaue
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Mein Name ist Döring. Ich bin der Schulleiter hier und Oberschüler Fleur Pflaume.
00:00:18:24 - 00:01:14:18
Bin ich, sind die Nahkämpfer, bin 18 Jahre alt und studiere in Dresden Lehramt an Oberschulen mit den Fächern Deutsch und Ethik. Ich bin Lisa Marie Oswald. Ich mache gerade mein erstes Staatsexamen im Lehramt an Oberschulen für die Fächer Deutsch und Gemeinschaftskunde an der TU Dresden.
00:01:14:20 - 00:01:26:05
Die.
00:01:26:07 - 00:01:50:15
Wir sind zum jetzigen Zeitpunkt 428 Schülerinnen und Schüler hier im Haus. Unterrichtet werden die von 32 Stammlehrern und zwei kirchlichen Lehrkräften in den entsprechenden Fächern. Und alle diese Schüler sind in der Jahrgangsstufe 5 bis 10 in drei Klassen, jeweils also drei, zügig untergebracht, wobei in den Klassen 7 bis 9 ja zu den drei Klassen noch da ist. Unterfinanzierung der Hauptschule, Bildungsgang als Gruppe.
00:01:50:21 - 00:02:15:01
Dazu kommt, das ist natürlich von den besonderen her neben der Räumlichkeit, dass ich also zwei Häuser mit entsprechenden Aula und Mensa und neuer Turnhalle habe, wo ich sehr viele Räumlichkeiten habe, die nicht nur für den Unterricht, sondern auch von aus unterrichteten Bereich von Interesse sind, die auch sehr umfangreich genutzt werden, genutzt werden können und dazu auch das riesige Außengelände, was hier dazukommt.
00:02:15:03 - 00:02:43:18
Und da bieten sich natürlich die unterschiedlichsten Möglichkeiten und Formen der Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern, die ja hier aus dem gesamten Umland hierher kommen, auch hier an, das heißt, wir haben dort neben der sportlichen Orientierung über verschiedene Wettkämpfe bis hin zu Skilager Spieltagen. Hier habe ich, ich bin 16 Jahre alt, ich besuche zurzeit die zehnte Klasse. Also ich mache zurzeit meine Prüfungen und ich war jetzt zwei Jahre Schulsprecherin an dieser Schule.
00:02:43:20 - 00:03:03:16
Ich finde, wir haben ja an dieser Schule echt ziemlich viele Möglichkeiten. Wenn du jetzt eine Freistunde hast oder so was, halt dich anders zu beschäftigen. Also wir haben unser GTA, wir haben dort einen Billardtisch, wir können dort Billard spielen, wir haben dort unsere Nintendos oder was auch immer. Wir können hier hochgehen und Bücher lesen oder wir setzen uns halt einfach alle zusammen raus, wenn schönes Wetter ist und quatschen irgendwie.
00:03:03:16 - 00:03:21:00
Also wir haben ja auch große Plätze zum Fußballspielen oder so, also da gibt es genug Möglichkeiten, auf jeden Fall. Also ich komme schon gerne an Schule, auf jeden Fall. Besonders natürlich, weil man ja seine Freunde kennt und weiß und aber auch wegen den Lehrern. Die sind alle sehr freundlich und man kann mit denen auf einer guten Basis reden, finde ich.
00:03:21:02 - 00:03:48:05
Und es gibt ja auch viele Möglichkeiten halt sich nicht nur um die Schule zu beschäftigen, sondern halt auch hobbymäßig. Das Besondere an dem Collegium ist neben der räumlichen Trennung aber trotzdem die Zusammenarbeit, die immer gegeben ist. Auch wenn viele Lehrer die Möglichkeiten haben, sich neben dem Lehrerzimmer auf viele einzelne Lehrerzimmer zurückzuziehen, wo es in Ruhe analog oder digital arbeiten kann, dass auch das Kollegiale an die bis zu den Schülern mit der Zusammenarbeit sich niederschlägt.
00:03:48:07 - 00:04:11:20
Dann ist ein riesen Angelegenheit. Die Schülerinnen, die entsprechend die Lehrer Rechtschreibschwäche haben, diese zu fördern, gerade vom Übergang zur vier von der vier zu fünf also bestrebt sind, im Rahmen von Teamteaching den Schülern in Deutsch und Englisch noch Hilfe mit an der Hand zu geben. Das also nicht nur den möglichen Nachteilsausgleich haben, sondern auch hier und da noch die Unterstützung bekommen.
00:04:11:22 - 00:04:37:17
Also im Rahmen der Kooperation. Und da haben wir die unterschiedlichsten Kooperationspartner. Das geht ja alleine schon seit Jahren durch die Teammöglichkeiten, wo man Honorarkräfte hat, wo man sich Träger sucht. Das ist also die Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität gewesen. Oder ist da, wo unsere Schüler zum Beispiel dann der Schulchor, wie auch immer, Theateraufführung oder Weihnachtsprogramme durchführt, der Freizeitkeller, wo den Schülern, die viele ja Vorschüler sind und Möglichkeiten haben, sich aufzuhalten.
00:04:37:19 - 00:04:59:08
Der Schulclub, die Schulsozialarbeit drüber. Also Kooperationspartner. Und mit der Jugendarbeit haben die also diese Projekte hier betreuen, wo die Schüler also auch in sozialen Bereichen dort Ansprechpartner haben, sich hier und da aufgehoben fühlen, bis hin, dass er auch weiß, dass im späteren Bereich neben der Hausaufgabenbetreuung dann eben in die Freizeit Einrichtung mitgehen können und dort noch bis 18 oder 19:00 betreut werden.
00:04:59:10 - 00:05:40:21
Wir haben aus der Stadt Chemnitz Träger, die jetzt die Praxis Berater stellen, neben künstlerischen und freizeittechnischen Bereiche über ein Förderverein, der sich auch sehr engagiert an der Einrichtung sind wir natürlich daran interessiert, auch im Zuge der Zeit Stichwort Digitalisierung unterschiedliche Aspekte darauf zu legen. Sind neben den Studenten auch in verschiedensten Projekten und mit externen Partnern Stichwort Praxisberater zusammen Berufsorientierung bis hin, dass wir auch an der Schule stellenweise eigene Ausbildungsmessen durchgeführt haben, die wir jetzt auf die Stadt Player zentral konzentrieren, wo ganz einfach hier die Unternehmen aus der Region hier ihre Schüler gezielt ansprechen können.
00:05:40:23 - 00:06:06:23
Mein Name ist eine Brand und ich bin hier die Praxisberaterin an der Oberschule der blaue Praxisberaterin bedeutet, dass ich mit den Klassenstufen sieben und acht Berufsorientierung mache. Das heißt, dass wir uns über Berufsfelder informieren. Also das ist eine frühzeitige Berufsorientierung, um zu erkunden, was gibt es denn für Berufe auf dem Markt, um sich breit zu informieren, kennenzulernen, was ich möchte, was ich nicht möchte?
00:06:06:24 - 00:06:36:14
Im Vorfeld machen wir mit den Schülern eine Stärkenanalyse, um zu schauen, was stecken denn für Potenziale in den Schülern? Und danach wird dann geguckt Welche Berufe und Interessen und Stärken kann man zusammenfügen? Ich habe mein erstes Grundpraktikum hier an der Schule gemacht. Ich bin in Fleur aufgewachsen und meine große Schwester ist hier zur Schule gegangen. Und dadurch, dass ich noch nie an der Schule war, hat mich das auch interessiert.
00:06:36:16 - 00:07:04:21
Wie es hier aussieht, wie die Lehrkräfte so sind, die Lehrer sind sehr entgegenkommend, sehr freundlich. Der Schulleiter unterstützt einen sehr bei den Aufgaben und man fühlt sich hier sehr wohl. Man hat auch einen großen Einblick bekommen in verschiedene Fächer. Also ich habe jetzt auch nicht nur in den Fächern mit hinten gesessen, die studiert, sondern auch in anderen und konnte mich auch gut mit anderen Lehrkräften austauschen.
00:07:04:23 - 00:07:30:11
Ich bin tatsächlich selber an der Schule Schülerin gewesen, habe erst meinen Realschulabschluss gemacht, danach erst das Abitur und ja, wohne in Flöha. Flöha ist meine Heimat und ich bin hier groß geworden, hab meine Kindheit und Jugend hier verbracht und bin deswegen hierher sozusagen nie zurückgekommen. Ich bin eigentlich immer hier gewesen und da lag der Gedanke nahe, dass ich halt auch im Praktikum von meinem Lehramtsstudium dann hier mache.
00:07:30:13 - 00:07:51:18
Ich finde den Schulleiter toll, der unterstützt einen, der steht hinter einem. Das ist immer ein ganz gutes Gefühl zu wissen, dass man jemanden hat, der hinter einem steht, das Kollegium. Da kann man einerseits viel davon lernen, von den Lehrerinnen und Lehrern und andererseits sind die einfach freundlich und offen und helfen einem auch, wenn man mal noch Probleme hat oder sich über manche Sachen noch Gedanken macht.
00:07:51:20 - 00:08:15:22
Das hat mir immer ganz gut getan, da einfach die entsprechende Unterstützung zu haben. Und obwohl ich ja Schülerin war, bin ich auch nie so behandelt worden, als wäre ich noch Schülerin. Also ich bin auch immer so behandelt worden, als wäre ich schon Lehrerin oder bin auf dem Weg Lehrerin zu werden und das hat mir super gut gefallen. Das Schulgebäude ist auch schön und modern, Also ich habe nichts auszusetzen.
00:08:15:24 - 00:08:50:03
Viele wohnen im Umland, die Schüler selber kommen ja aus der Stadt. Früher Augustusburg, Leusdorf, Falkenau und manche aus vielen Räume sind oft einige aus Chemnitz mit sehr lukrativen Umfeld, vor allen Dingen im Privatbereich. Für Leute, die sich später vielleicht Wohneigentum schaffen wollen. Aus der einfachen Sicht heraus. Die Stadt Flöha hat schulmäßig alles zu bieten. Also eine Grundschule, eine Oberschule am Ort, hier Gymnasium im Ort, das vordere Zentrum der Musikschule, dann die größte Kindertagesstätte, die Baumwollzwerge hier in Sachsen.
00:08:50:05 - 00:09:22:21
Viele Eltern arbeiten in Chemnitz, was vor der Tür liegt oder im Umland. So ist es eigentlich prima. Arbeiten und leben Ja, ich mag halt das Umland und das ländliche Gefühl. Es ist halt ein ganz anderes Miteinander als in der Stadt. Es ist viel persönlicher und die Schüler sind auch da. Die sind halt noch so ein bisschen mehr auf Natur eingestellt und offener und das mag ich sehr an dem Umland und den Flair und natürlich das tolle Kollektiv, was.
00:09:22:23 - 00:10:00:11
Ich bin auch froh, hier aufgewachsen zu sein, denn es hat diesen ländlichen Flair und es jetzt nicht in einer Großstadt. Man hat aber trotzdem Einkaufsmöglichkeiten, eine super Verkehrsanbindung. Der Bahnhof, der wird jetzt auch neu umgebaut, behindertengerecht gemacht. Es gibt viele Möglichkeiten, sich auch sportlich zu betätigen. Sportvereine, super Radwege, Wälder und genau das einzige, was eben nicht so toll ist, dass man wohin fahren muss, wenn man jetzt ausgehen möchte oder so, das fehlt hier noch ein bisschen.
00:10:00:13 - 00:10:30:08
Ich mag an Flöha einfach das es so dieses ländliche Flair hat. Man kennt sich klar, man kennt jetzt nicht alle Einwohner, aber vom Sehen her kennt man sich halt einfach. Man ist umgeben von Wäldern Feldern. Es ist einfach grün, wenn man doch mal einfach eine Auszeit sucht und Ruhe haben will. Und ja, man hat Einkaufsmöglichkeiten, also Wocheneinkauf. Muss man jetzt nicht extra immer in die nächstgrößere Stadt fahren, das kann man halt hier erledigen und gut, wenn man jetzt ins Kino will oder einen Club oder so, das ist ja für junge Leute auch wichtig.
00:10:30:11 - 00:10:48:24
Das geht halt hier jetzt mehr, Da muss man dann nach Chemnitz fahren oder nach Freiberg. Aber die Anbindungen mit dem Zug sind eigentlich alle gut. Also ich bin tatsächlich auch immer nach Dresden gependelt, weil ich an Dresden studiert habe. Das war problemlos. Die Züge fahren zweimal in der Stunde. Also ja gut, ich habe jetzt auch ein Auto, aber auch mit dem Auto sind es halt zehn Minuten.
00:10:48:24 - 00:11:42:12
15 Minuten Fahrt nach Chemnitz. Das ist alles überschaubar und machbar.
00:11:42:14 - 00:11:46:02
Ich bin Lisa Marie aus Wald. Ich mache gerade mein erstes Stadt.
Teil 4: Klinikschule Rodewisch
00:00:03:14 - 00:00:26:14
Mein Name ist von De Vos Post, Leiter der Klinikschule Monofisch. Mein Name ist Ramona Degert. Ich bin hier seit vielen, vielen Jahren und ich unterrichte alle drei Fächer. Dies hier zugibt, dass es Mathematik, Deutsch und Englisch.
00:00:26:16 - 00:01:14:18
Ist in einem. Ich bin 18 Jahre alt und komme aus wurde bis. Das Heimatgefühl, was ich eben auch mit dem Vogtland an sich verbinde. Meine Familie, die mir natürlich am Herzen liegt.
00:01:14:20 - 00:01:27:13
Die.
00:01:27:15 - 00:02:11:05
Wir betreuen hier die Patienten der Kinder und Jugendpsychiatrie im Sächsischen Krankenhaus Rohde Mischund haben hier ständig 70 Schüler. Unsere Hauptaufgabe besteht darin, dass wir sie hier so betreuen, dass sie dann an ihrer Stammschule wieder problemlos stoppen können. Und dazu müssen wir ziemlich eng mit den Ärzten, mit dem Psychologen, mit dem medizinischen Personal, mit Vereinen usw zusammenarbeiten. Und das macht die Arbeit natürlich einerseits interessant, andererseits auch manchmal ein bisschen schwierig, weil die professionellen Sichtweisen natürlich unterschiedlich sind.
00:02:11:05 - 00:02:38:01
Aber ich glaube, das läuft hier im Allgemeinen sehr gut. Es ist sowieso nicht mitten im Unterricht an einer normalen Schule, sage ich mal zu vergleichen. Wir haben hier Schülerinnen und Schüler aus allen Schularten diesen Sachsen gibt und aus allen Altersstufen. Das heißt, wir fangen mit Grundschülern an und haben dann aber auch Schüler aus der Sekundarstufe zwei oder aus dem beruflichen Bereich.
00:02:38:01 - 00:03:10:24
Wir haben die Hochschulorten hier, je nachdem wie die Anmeldungen sind, auch mit vertreten. Das heißt natürlich, dass eine gewisse Flexibilität von den Lehrern verlangt wird. Man muss aber keine Angst haben, weil was bei uns in der Schule so gelöst haben, dass in der Regel der Lehrer zwei Fächer in zwei bis drei Klassenstufen unterrichtet, kann sich also jeder ein Stück weit spezialisieren.
00:03:11:01 - 00:03:41:24
Die Fächerkombination gibt es aber eigentlich nicht, weil in der Regel Mathe und Deutsch unterrichtet wird. Aber alle meine Kolleginnen haben sich dort gut rein gefuchst und haben dort denke ich mal auch viel Spaß dran, gerade diese beiden Hauptfächer zu unterrichten. Und das geht recht gut, muss ich sagen. Das sind also immer Lerngruppen, die aus mehreren Klassenstufen bestehen und wir haben im Normalfall sechs Schüler bis zu sechs Schüler, muss ich sagen.
00:03:41:24 - 00:04:07:15
Manchmal sind es auch nur vier, weil wir auf die Aufnahme hier im Klinikum natürlich eher wenig Einfluss haben. Das heißt also, wir haben dann manchmal in bestimmten Klassenstufen auch nur vier oder fünf Schüler zu betreuen, und da sie aus verschiedenen Schulen kommen, teilweise auch aus verschiedenen Schulorten, ist es einfach so, dass wir uns ja individuellen Unterricht machen müssen.
00:04:07:17 - 00:04:45:03
Das gehört auch zu unserem Top unterstützenden Konzept dazu, dass wir auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers eingehen und bei uns stets nicht in jedem Fall zumindestens die schulische Leistungen Vordergrund, sondern erstmal die entsprechende Bindung zum Schüler. Weil der eine oder andere ja auch schlechte Erfahrungen mit Schule gemacht hat und wir den einen oder anderen auch ein Stück weit wieder so weit begleiten wollen, dass wir wieder Niveau in Schule geht, das so ein Stück weit selbstbewusster ist und das so mit seiner Schule wieder zurechtkommen kann.
00:04:45:03 - 00:05:14:11
Manchmal ist es auch so, dass wir entsprechende Empfehlungen geben zu einem Schulwechsel oder auch eine andere Schule aktiv mit suchen, um dort auch einen entsprechenden Neuanfang zu gewährleisten. Mein Name ist Ramona Decker. Ich bin hier seit vielen, vielen Jahren und ich unterrichte alle drei Fächer. Dies hier zugibt, dass es Mathematik, Deutsch und Englisch und ich habe also in Englisch von der dritten Klasse bis zur B nach dem elfte, zwölfte und in Mathematik hauptsächlich auf 15.
00:05:14:11 - 00:05:37:20
Das sind hauptsächlich Kinder, die zur Entgiftung da sind oder Jugendliche. Und einmal die Woche fahre ich nach Plauen und in Plauen auch Englisch und Deutsch. Vielseitig von den Kindern kommen und gehen und individuell. Die individuelle Arbeit ist was sehr Schönes, was sehr Interessantes und auf der anderen Seite so fachlich immer wieder interessant. Also ich kann mir das selber organisieren, auch selber immer ein bisschen dran zu bleiben.
00:05:37:20 - 00:06:04:13
Es kommen wir dann noch Sachen von den Schulen von draußen rein, wir haben welche vom Gymnasium, haben welche von der Oberschule, Grundschule, Förderschule und das ist sehr interessant. Als Vorteil empfinde ich das individuell, dass man ganz nah am Kind, am Jugendlichen dran ist und dass man dann noch versucht, sich auf das individuelle Level einzustellen, das Kind irgendwie zu verstehen, zu begreifen und mit dem Kind auch sage ich mal Unterricht machen zu können.
00:06:04:15 - 00:06:41:23
Die Kinder kommen ja in einer emotionalen Krise daher, das für manche ziemlich schwierig, da 45 Minuten Unterricht zu machen. Andere sind auch wieder so, dass er sich mal freuen, wieder Unterricht zu haben. Also das ist sehr, sehr verschieden und das macht es spannend. Ich muss sagen, ich bin sehr stolz auf mein Kollegium, einfach von der Kollegialität her. Jeder weiß um die Stärken und Schwächen des anderen und die Kolleginnen gehen sehr gut miteinander um und sind auch sehr darauf bedacht, dass wir hier als Gemeinschaft am gleichen Strang ziehen.
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Und im Mittelpunkt steht immer das Wohl der Schüler. Und wir haben hier wirklich ein sehr gutes Klima. Referendariat, das dürfen wir leider nicht durchführen. Hätte ich gerne gemacht, aber es hat, da haben wir keine Genehmigung dazu bekommen. Wir nehmen aber seit Jahren sehr gerne Praktikanten, Praktikantinnen und wenn man einfach mal in dieses Gebiet reinschnuppern will, dann ist es eigentlich ideal.
00:07:13:19 - 00:07:49:21
Wir organisieren das immer so, dass wir unsere erste Woche einen kompletten Durchlauf durch die Schule organisieren, sodass wir alle Klassenstufen mal sehen können, dass wir alle Kolleginnen mal sehen können. Und die Praktikantin entscheidet sich dann je nach ihrer Praktikumsaufgabe und ihrem Lehramt, studiert für eine Klasse, in der dann die restlichen drei Wochen des Praktikums verbringt. Wir haben es auch schon organisiert, dass man hier übernachten kann, wenn sie nicht in der Lage sind, hier ständig zu pendeln.
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Da die Schule so viele Schulorten unterrichtet, ist es so, dass eigentlich Lehramtsstudenten aus allen Bereichen bei uns willkommen sind. Wir nehmen natürlich gerne welche aus dem Bereich, wir sind aber genauso offen für alle anderen ämter und es ist nicht unbedingt notwendig, auch wenn das jetzt laut Schulgesetz eine Förderschule ist, dass man hier einen Förderschulabschluss hat. Es wäre natürlich schön, wenn eins von den Fächern Mathe oder Deutsch jetzt in der in Lehramt mit studiert wird.
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Das man sich nur in das andere einarbeiten müsste. Ich bin Joseph bin und ich bin 16 Jahre alt und ich wohne in Rhode. Ich. Ich bin fähigsten 14 und komme aus Rhode weg. Ich heiße Max, bin 15 Jahre alt und ich komme aus Ludwig. Ich bin Daniel. Oh, ich komme aus Rodewisch. Und ich bin 16 Jahre alt. Ich bin Marvin.
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Ich bin in wurde, wo ich geboren und bin 15 Jahre alt. In Rodewisch finde ich besonders die Mitarbeit der Jugendlichen und die Einbeziehung der Jugendlichen in die Stadtentwicklung und den guten Kontakt mit unserer Bürgermeisterin sehr toll. Die viele Natur, die wir hier haben, viel Grün, viel Platz, auch um unsere Ideen ausleben zu lassen. Ja, und als Nachteil sehe ich manchmal ein bisschen die doch etwas schlechten Verkehrsanbindung.
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Rudow ist eine wirklich tolle Stadt. Hier macht es Spaß zu leben. Ja, ich bin gerne hier zu Hause. Es ist ein ziemlich idyllischer Ort. Einfach. Es ist einfach schön, hier zu leben. Schön zu entspannen, dass man sich an vielen Stellen mit Freunden treffen kann, wie zum Beispiel im Park oder hier an der Parkbrücke. Ich treffe mich gerne mit Freunden in unserem Stadtpark oder auch im Park.
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Und im Sommer kann man dann grillen. Das ist sehr schön. Ich mag es besonders gern, damit man als Jugendlicher schon mitbestimmen kann und seine Meinung äußern kann. Zum Beispiel einige Bauprojekte, wie zum Beispiel unser Ruf im Park oder auch andere Projekte wie im Kindergarten. Auswertungen habe ich durchgeführt, schon mit und unsere Gruppe präsentiert und vorgestellt. Ich finde es besonders die Jugendarbeit und dass man halt selbst mit seine Meinung mit einbringen kann und Sachen mitbestimmen kann.
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Zum Beispiel im Profipack mithelfen. Also ich war jetzt an meiner ehemaligen Grundschule in Ludwig Schiller Grundschule. Was ich an der Schule besonders mag, ist eben dieses persönliche und auch familiäre Miteinander. Also wir kennen fast alle Schüler auch und unter den Kollegen verstehen wir uns super und wir sind auch nicht überfüllt dadurch, dass wir eben in ländlicher Schule sind.
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Gleichzeitig sind wir auch ein Stützpunkt für Integration und dazu Schüler. Und ja, ich bin sehr zufrieden hier. Ich wohne gerne in Rode, weil hier schon einiges los ist für den kleinen Start. Wir haben eben viele Kindergärten, auch einige Schulen. Trotzdem haben wir eben auch einige kulturelle Veranstaltungen. Wir haben mit den Schlosspark hier, das ist eigentlich ganz schön in der Umgebung, Da kann man zum Beispiel auch super gut Ski fahren.
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Ich selber fahre Langlauf und mache auch Abfahrtski. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten in der Umgebung. Das ist alles super gut zu erreichen. Es ist ganz cool. Ich denke, ein Vorteil von wurde wird es eben schon dieses ländliche. Ich könnte hier eigentlich ganz eine ganz schöne Kindheit verbringen, auch viel in der Natur Zeit verbringen. Und hier ist es auch noch ein bisschen ruhiger als in der Großstadt.
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In der Großstadt ist oft dann die Hektik, die da auch im Vordergrund steht, denke ich. Ähm, ein Nachteil ist vielleicht schon, dass man halt nicht alles direkt vor der Haustür hat. Also wenn man manchmal was erleben will, muss man schon ein kleines Stück fahren. Aber es ist trotzdem alles recht gut zu erreichen, würde ich sagen. Wenn ich dann woanders hin will, dann fahre ich nach Auerbach zum Beispiel, Da gibt es ein Kino unter anderem.
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Das könnte man theoretisch zu Fuß erreichen. Aber ja, ein Auto ist da schon nicht schlecht. Hier und dann genauso. In Plauen und Zwickau wären größere Orte, wo dann auch etwas los ist. Ich denke schon, dass man in Hollywood oder generell im Vogtland von ein schönes Leben führen kann. Es gibt viele Dinge, die man sehen kann und auch erleben kann.
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Und ja, das ist ja kein schlechter Wohnort, würde ich sagen. Ich finde die Region erst einmal landschaftlich sehr schön. Ich finde auch das Angebot in Freizeit, Kultur, Gastronomie, Sport und was man alles hernehmen möchte, ist auch sehr gut. Rohrbach, Bodewig, Halle, Feld. Falkenstein ist ja eine Stahlstadt. Eigentlich fährt man von einem Ort in den anderen. Das ist fließend.
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Da hatten wir hier eigentlich. Wenn man hier lebt und wenn man hier eine Familie gründet und Kinder hat richtig gute Bedingungen, vor allen Dingen halt die Natur auch sehr gerne unterwegs ist, der ist hier gut aufgehoben. Man hat wunderschöne Wanderwege. Wir haben hier im vogtländischen Panoramaweg, aber auch abseits von dem gibt es ganz herrliche Ecken. Und gerade jetzt in der Zeit, wo man nicht so weiter weg reisen kann, war das gut.
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Da kann man vieles entdecken. Das ist sehr schön. Historisch gesehen haben auch ein bisschen was zu bieten. Neudeutsch in Oelsnitz. Die Vogtsburg, Plauen. Plauen ist ja wirklich jetzt in den letzten Jahren top hergerichtet worden. Wir haben Theater, Schüler, Theater und Rodewisch. Das ist eine ganz tolle Sache an der Peter in Auerbach am Gymnasium genauso Chor Musikschulen nicht Vielleicht in der Größe wie in einer Großstadt, nicht in der Vielzahl.
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Aber es ist da. Man kann hier wirklich gut leben. Man hatte Einkaufsmöglichkeiten, das ist ja auch wichtig, die Nähe zu zu Tschechien ist auch ganz positiv. Der hat eine sehr interessante Region und ich muss zugeben, Karlsbad lockert, Das ist auch ein großer Gewinn. Und wie gesagt, Skifahrer sind sehr gut aufgehoben, falls sie Interesse haben und nicht genau wissen von ihrem Lehramtsstudium her, ob sie geeignet sind, hier an so einer Schule zu arbeiten, rufen Sie einfach an, schauen Sie auf unsere Website www.klinikschule minus rodeste.
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Sie können auch gerne mal mitlaufen hier im Unterricht. Das ist überhaupt kein Problem. Es ist sicherlich eine Tätigkeit, die einerseits sehr herausfordernd ist, andererseits sehr befriedigend ist. Es gibt viele Vorteile gegenüber dem Beruf eines Lehrers an einer Regelschule. Es gibt auch einige Nachteile. Ich denke mal, das muss man einfach nur ausprobiert haben.
Teil 1: Oberschule Wittichenau
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Ich bin Jasmin, 17 Jahre alt und wir sind die Abschlussklasse der Oberschule. Hallo, Ich bin der Phillip. Ich bin ein Sozialarbeiter hier an der Oberschule.
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Ich bin der Lukas. Ich habe letztes Jahr hier einen Aufsatz gemacht an der Schule und studiere jetzt Lehramt.
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Ja, ich komme gern in meine Schule, da die Lehrer uns immer helfen wollen und es halt wie eine zweite Familie so ist In der Klasse und die Lehrer halt versuchen uns das bestmögliche beizubringen. Und sie sind halt auch immer da, wenn wir Fragen haben oder Probleme. Man kann halt immer zu jeden Lehrer gehen und man kann ihnen halt echt vertrauen.
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Ich heiße Lisa. Meine Lieblingsfächer sind Sport, Mathe und Informatik und die Lehrer verpacken unsere Unterrichtsfächer immer so, dass wir auch Spaß daran haben. Das Besondere ist Es ist eine kleine Schule mit 270 Schülern. Es ist sehr familiär. Also man kennt jeden Schüler und zumindest mit dem Gesicht. Und man sieht es auch nach dem Unterricht teilweise in der Stadt und es ist ein schönes Flair, sehr harmonisch.
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Wir haben 25 Lehrkräfte. Das Schülerklientel ist meiner Meinung nach auch auf dem ländlichen Raum vielleicht auch etwas anders. Es ist ein sehr angenehmes Arbeiten, da wir auch so gut wie kaum Disziplinprobleme haben, also so wie man das vielleicht aus Großstädten kennt. Da haben wir tatsächlich hier ein wirklich tolles Arbeitsklima. Ich möchte fast behaupten, jeder Lehrer kennt auch jeden Schüler.
00:02:31:20 - 00:03:02:11
Fast. Und in dem Moment haben wir auch die Möglichkeit, im Kollegium auf einzelne Probleme einzugehen, uns auszutauschen, an einem Strang zu ziehen. Ja, und das alles zusammen letztendlich bringt tatsächlich eine tolle Arbeit Basis mit sich, wo man eigentlich jeden Tag sagt Ja, hallo, ich kann wieder gehen und darf Schülern wieder etwas beibringen. Das Besondere ist, glaube ich, dieses dieses Miteinander, dieses.
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Als ich das gemacht habe, dann kamen dann Lehrer, die gesagt haben ja, ich hatte schon die Väter in der Klasse sitzen oder die Mütter oder wie gesagt, die Eltern irgendwie schon unterrichtet. Dieses Familiäre, dieses über mehrere Generationen. Ich glaube die die Schüler. Der Zusammenhalt ist, glaube ich da auch ein anderer als jetzt in einer Stadt, wo man sich jetzt nicht kennt, wo es alles anonymer ist.
00:03:28:04 - 00:03:57:16
Mir war es in dem Moment auch völlig egal, dass ich eigentlich die Ausbildung fürs Gymnasium gemacht hatte und jetzt dann doch an die Mittelschule gekommen bin, weil ja, ich kannte diese Schule, ich bin hier großgeworden, ich bin mit der Mentalität vertraut und das waren für mich auch ausschlaggebende Punkte, warum ich gesagt habe Klar, versuch's doch. Und in dem Moment bin ich seit gut 18 Jahren an dieser Schule und immer noch gern.
00:03:57:18 - 00:04:34:09
Ich selbst habe jetzt in meinem Studium erst ein Praktikum gemacht gehabt und das an einer Dresdner Schule. Und die Unterschiede sind schon groß. Also ja, man kann das auch schlecht vergleichen oder so und man man erweitert seinen Horizont ein bisschen, weil man auch mal an eine ländliche Schule geht und dann Praktikum macht. Man wird ja eigentlich gut eingebunden, auch gerade bin ich gekommen, als noch kein Sozialarbeiter da war und da sind mir so ein bisschen auch die Aufgaben zu gefallen, die vielleicht für einen Sozialarbeiter gewesen wären.
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Und dadurch hat man viel mit den Schülern erlebt, gemacht und auch im Unterricht konnte man auch oft dabei sein. Das hilft einem schon. Ich mache es mal kurz witzig. Ich habe erst gesagt, dass es tatsächlich so ist, dass ich auch in zehn Jahren gerne noch mit Kollegen hier in dieser Schule zusammenarbeiten möchte. Da tatsächlich ein Großteil der jetzigen Lehrer dann höchstwahrscheinlich nicht mehr da sein wird.
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Das heißt, es geht wirklich darum, hier Nachwuchs her zu holen und ich kann wirklich damit locken, dass das wirklich wahnsinnig tolles Arbeitsklima ist, dass man trotz allem ja nicht von der Außenwelt abgeschnitten ist, sondern viele Möglichkeiten auch in der Freizeit hat. Ich denke, wenn sich jemand mal dazu entschließt, zumindest mal Raffarin, Najat oder ein Praktikum einfach mal auf so einer ländlichen Schule zu machen, wird man bestimmt auch den Unterschied merken.
00:05:26:17 - 00:05:57:01
Also bin ich doch ziemlich überzeugt davon. Ich heiße Niklas und meine Freizeitaktivitäten sind zum einen die Feuerwehr und was auch eine große Leidenschaft ist, ist der Fasching Hier in würde ich genau den ich gerne und viel feiere. Ich bin im Fußballverein des Ortes und da. Ja, sonst gibt es ja auch noch viele Gelegenheiten. Das Land ist in der Nähe.
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Also man kann sich hier schon beschäftigen. Ich bin der Florian und das Internet kommt immer ganz drauf an, wo man gerade steht, wenn man übers Mobilfunknetz verbunden ist. Es gibt halt die Funklöcher, aber so, ansonsten ist das Internet in der Schule ausreichend, also in den PC Kabinetten kommt man gut damit klar. Man kann gut damit arbeiten. Es ist nicht so, dass es gar kein Internet gibt oder schlecht ist.
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In meiner Freizeit kann man die Natur genießen. Das ist hier in der Oberlausitz im Seenland breit aufgebaut. Man kann Fahrradfahren gehen, Segelschein machen, tauchen gehen, die Natur Sportarten. Das ist sehr, sehr breit gefächert und das könnte auch ein Vorteil sein. Das Landleben zu genießen. Ich selber wohne ja in der Nähe. Also ich habe jetzt Gott sei Dank einen nicht allzu lange Arbeitsweg.
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Wir haben auch ein kleines Häuschen mit meiner Familie. Ich finde, dass das Leben hier auf dem Land auch ruhiger ist als in mancher Großstadt, weil man eben nicht dieses Überangebot an Reizen auch hat. Also man lebt bestimmt ruhiger und auch stressfreier und in dem Moment ist die Lausitz hier und unsere Ecke tatsächlich eigentlich ein kleines Paradies. Ich sage auch meinen Schülern immer Wir haben eigentlich großes Glück, dass wir auf diesem Landstrich leben und leben dürfen.
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Wir haben relativ größere Städte in der Nähe, wo ich sage Einkaufsmöglichkeiten sind gegeben. Wenn ich nach Hoyerswerda kam, in Bautzen schaue. Das sind keine Strecken, die man jetzt großartig absolvieren muss. Man hat dort ein großes Angebot an Kultur, an Sport, an allem, was man sich denken kann. Es ist mittlerweile auch sehr gut erreichbar. Man ist von Werder aus in NullKommanichts auch mit der Bahn in Görlitz, in Leipzig, in Dresden, am Wochenende.
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Also in der Beziehung, muss ich sagen, lebt es sich hier für mich persönlich auch sehr gut. Also ich kann mir nichts anderes vorstellen.
Teil 2: Grundschule Wittichenau
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Ich bin Schulleiterin an der Krabat Grundschule Wittichenau. Mein Name ist Anke Simon. Ich unterrichte hier hauptsächlich das Fach Ethik und Mathematik.
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Ja, Riga im EP war ja gar nicht der erste Dojo Vertrag. Danach.
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Das war im Service. Ich heiße Ewa. Ich wohne in Connewitz und studiere an der Technischen Universität in Dresden für die Fächerkombination Katholische Theologie und dann die Grundschuldidaktik. Mathe, Deutsch und Sachunterricht.
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Für.
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Es ist eine sehr schöne Aufgabe, Lehrerin zu werden. War immer schon mein Wunsch gewesen. Ja gut, später habe ich dann auch die Funktion des Schulleiters übernommen. Aber wie gesagt, ein sehr, sehr schöner Beruf, auch bis heute. An unserer Schule sind insgesamt 16 Lehrkräfte beschäftigt. Ganz genau Sind es 15 Lehrerinnen und ein Lehrer. Ja, das ist immer etwas Besonderes.
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Auch im Bereich der Grundschule. Unser einer Kollege unterrichtet das Fach Musik, und er ist auch unentbehrlich für unsere Schule. Wir sind eine zwei zügige Schule, das heißt, an unserer Schule lernen insgesamt 202 Kinder in acht Klassen. Das Besondere an unserer Schule ist auch, dass in den A Klassen jeweils Klasse eins, A Klasse zwei, A3 A und vier A jeweils auch die Kinder integriert sind, die nach dem Konzept zwei plus lernen, die das Fach Sorbisch erlernen, aber auch die zweite Möglichkeit als Fremdsprache.
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Das Besondere an unserer Schule Ich möchte sagen erst einmal das Gebäude, welches 1927 28 erbaut wurde, hat ja schon einen gewissen Charme. Wir haben dann auch sehr schnell unser eigenes Schulprogramm entwickelt, in Verbindung auch mit der Namensgebung 1994 Krabat Grundschule Wittichenau. Entsprechend auch unserer zweisprachigen Region. Und haben wie gesagt damals schon uns ein Leitbild gegeben. Leben leisten, lernen im Miteinander, das heißt auch unter Berücksichtigung der Vielfalt der Verschiedenartigkeit jedes Kindes.
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Und was ganz wichtig auch ist, die Einbeziehung aller an Schule Beteiligten. Wir haben insgesamt drei Säulen. Es ist einmal die Säule des Unterrichts. Es ist die Säule des Schullebens und des Zusammenwirkens mit Eltern und Vereinen Institutionen. Besondere Höhepunkte bei uns hier sind zum Beispiel die Vogelhochzeit, die Faschingsfeier ganz groß gestaltet, vorbereitet durch die Kinder der Klassenstufen vier. Sie bekommen also hier Ihre Eigenverantwortung.
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Wie gestalten diese Höhepunkte? Ich bin seit der Umstrukturierung 92 93 hier an der Schule und ich bin bis heute hier geblieben, weil ich mich ja sehr, sehr wohl fühle. Ich wohne selber nicht in Würde, ich fühle mich aber für meine Arbeit hier sehr angenommen, Auch von den Menschen, die hier leben. Und das ist auch, denke ich, eine Grundvoraussetzung für unsere Arbeit, dass man sich wohlfühlt und dass die Menschen auch selbst auf einen zukommen und man selbst auf die Menschen zugehen kann, immer ein Gesprächsthema findet, auch außerhalb der Schule.
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Das ist ganz wichtig und das ist hier für mich gegeben und deshalb fühle ich mich hier sehr wohl. Unser Wohnumfeld können wir nur empfehlen. Wir haben viele Wohngebiete, neue Wohngebiete, wir haben junge Familien, die in ich Jenau wohnen. Die Hilfsbereitschaft unter den Menschen ist ganz groß, die Unterstützung, die uns gewährt wird. Also man kann sich hier richtig wohl fühlen.
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Ich finde die Region hier auch aufgrund dessen besonders schön, dass man nicht immer gezwungen ist, überall mit dem Auto oder mit irgendwelchen motorisierten Verkehrsmitteln hinzufahren. Weil wir haben hier ein richtig gut ausgebautes Radfahrnetz und ich kann auch die 15 Kilometer von da, wo ich wohne, direkt mit dem Fahrrad durch den Wald fahren zur Arbeit. Was nicht immer funktioniert, weil ja manchmal ein bisschen viel Gepäck dabei ist.
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Aber man hat die Möglichkeit und das ist sehr schön. Auch die vielen Sehen, die wir hier ringsherum haben, die ja auch mittlerweile alle touristisch gut schon erschlossen sind und ausgebaut sind mit einem wunderbaren Verkehrsnetz für Fahrradfahrer. Und das finde ich besonders toll. Also Kinder nehmen sie mit offenen Armen auf. Das ist eine Erfahrung, die wir in den letzten Jahren immer wieder gemacht haben.
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Des Weiteren Referendare kommen in ein Kollegium, ein Kollegium, dem die Teamarbeit, denen das Miteinander ganz wichtig ist. Die Kollegen sind immer bereit, Referendare zu unterstützen, ihnen hilfreich auch zur Seite zu stehen. Ganz wichtig auch, dass es unser Anliegen ist, einfach auch den Referendaren einen bestimmten Freiraum zu geben, wo sie sich ausprobieren können, wo sie selbst schauen. Ja, wie sieht es in der Praxis aus?
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Unterschied Universität, Praxis Nachher? Wie klappt es, wenn ich zum Beispiel vor 27 Kindern stehe? Also Sie haben vielfältige Möglichkeiten, selbst zu probieren, auch was die Methodik anbelangt. Des Weiteren ja, versuchen wir, wenn es auch der Referendar möchte, bestimmte Perspektiven aufzuzeigen. Welche Entwicklungsmöglichkeiten habe ich in dem Beruf, insbesondere auch eventuell einmal eine Führungsfunktion zu übernehmen? Oder gehe ich in Bereiche Verantwortliche für Inklusion für Ellas?
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Also das ist ganz, ganz vielfältig. Und auch hier sind wir bereit, das den Raffarin dann den jungen Leuten mit aufzuzeigen. Wir freuen uns auch immer voneinander und miteinander zu lernen. Wir geben natürlich unser Wissen weiter und wir sind aber auch dankbar für all das, was wir von den jungen Leuten lernen. Was hat sich in Schule verändert? Was haben Sie selbst dort gelernt?
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Was bringen Sie mit? Und wie gesagt, es soll ein Geben und Nehmen sein.
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Ich kann es anderen Lernstudierenden auf jeden Fall empfehlen, hier das Praktikum zu absolvieren, weil man hat erst mal eine ganz gute Anbindung und auch die soziale Infrastruktur allgemein von. Ich finde es sehr gut hier an der Schule gefällt mir speziell die Einteilung der in die Sorbisch und Deutsch Klassen sehr gut, da dadurch die Klassen auch kleiner sind und man als Praktikantin die Möglichkeit hat, viel mehr auf die Schüler und Schülerinnen einzugehen, die in der Uni gelernten Methoden auch wirklich anzuwenden und durchzuführen.
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Man hat trotzdem auch große Klassen, sodass wirklich eine ganz große Bandbreite an dem Klassenspektrum da ist und man sich sehr gut ausprobieren kann. Was ich persönlich sehr gut fand, waren die Vor und Nachbereitung meiner eigenen Stunden, weil ich eine sehr kompetente und nette Mentorin hatte. Die hat mir sehr viel Freiraum gegeben und ich durfte wirklich mit all meinen Ideen zur Unterrichtsgestaltung bei ihr ankommen, alles vorstellen und auch wirklich alles durchführen.
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Selbst als sie mal ein bisschen Zweifel hatte an meinen Methoden, durfte ich es einfach mal ausprobieren und schauen, wie es wird. Ich hatte auch schon Praktika in Dresden. Dort ist auf jeden Fall die Anbindung viel, viel besser. Man merkt das schon, wenn man zehn Minuten auf die Bahn wartet. Das ist schon viel, wenn man hier auf den Bus wartet, kann man froh sein, wenn er in der nächsten Stunde kommt.
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Aber ansonsten, wenn man das trotzdem sich irgendwie organisieren kann, aufs Dorf oder auf die Kleinstadt zu kommen, lohnt es sich auf jeden Fall. In den ländlichen Regionen ist es oftmals so, dass die Klassen auch kleiner sind und vor allen Dingen auch das Kollegium kleiner ist. Dadurch wird auch eine viel familiäre Atmosphäre geschaffen, was mir persönlich sehr gut gefällt.
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Und vor allen Dingen in der kurzen Praktikumszeit kann man die Kinder auch viel besser kennenlernen. Als Praktikant oder Praktikantin ist das vor allen Dingen ein großer Vorteil. Ich heiße Emma und ich gehe gerne in die Schule, weil.
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Es Spaß macht. Ich heiße Lucas. Meine Lieblingsfächer sind Mathe, Sport und ich gehe gern in die Schule. Ich heiße Mathilda und mein Lieblingsfach ist Sport. Weil man kann sich viel bewegen. Ich bin Henriette und ich finde am schönsten die Pausen und die Hofphasen und auch manchmal die Fächer. Ich heiße Frederike und ich finde meine Klassenlehrerin ist eigentlich ganz nett, weil die macht bei uns Deutschunterricht und es macht auch sehr viel Spaß.
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Ich heiße Sophia und ja, die Hofpause und die Aufgaben gefallen mir immer so. Ja, ich gehe gerne in die Schule, weil es macht mir hier sehr viel Spaß zu lernen und auch alle Lehrer sind nett. Besser kann's ja auch nicht sein.
Wie ist es an den Schulen in ländlichen Regionen zu lehren? Was ist das besondere? Diese Clips nehmen euch mit auf Schnuppertour vor Ort.
Grundschule Göda
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So, wir schauen uns jetzt weg vom Zugang oder Angst. Hier ist unser Eingangsbereich. Wir bringen die Eltern morgens die Kinder in die Schule sind schon die ersten Klassenzimmer.
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Und die ersten Sprüche.
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Und das nach der Werkraum und der Speiseraum. Überall an der Wand hängen gemalte Bilder von den Kindern.
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Der große Waschraum. Und überall an den Glastüren befinden sich Bilder. Sachen, die man machen soll, mit verschiedenen Fotos.
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Zu den Klassenzimmern. Eine Etage weiter oben.
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Befinden sich nach mehr Klassenzimmer.
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Hier befindet sich das ganze Jahr das Lehrerzimmer.
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Und was ich ganz besonders cool finde an der Schule, ist, dass es einen kostenlosen Wasserspender gibt. Den haben wir hier. An dem können sich die Schülerinnen und Schüler kostenlos das Wasser holen.
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Hier ist auch unser Spielplatz und unser großer Fußballplatz. Und hier verbringen wir unsere Hofpausen.
vorgestellt von Svenja (bitte kurz warten, Video lädt)
Förderzentrum Brand-Erbisdorf
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Ich stelle euch heute das Förderzentrum Clemens Winkler von Airbus davor. Das ist ein Förderzentrum für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung. Hier im Eingangsbereich sieht man die verschiedenen Auszeichnungen, die die Schule bekommen hat, zum Beispiel als Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage oder den dritten Platz im Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Herausragende Leseförderungen an Schulen aus dem Jahr 2017.
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Ist das Schuljahres Motto dargestellt. Das lautet Dieses Jahr dem Glück auf der Spur. Da musst du in der Montanregion Erzgebirge.
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Hier ist das Klassenzimmer der Klasse eins. An dieser Schule hat jedes Klassenzimmer eine interaktive Tafel. Jede Klasse hat nicht mehr als zwölf Schülerinnen und Schüler. Und jede Klasse hat eine pädagogische Fachkraft, die den Unterricht begleitet und den Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung ihrer Aufgaben hilft. Ist die Schülerfirma. Und hier werden in den Pausen von den Schülerinnen und Schülern selbst Getränke und keineswegs für ihre Mitschülerinnen gekauft.
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Ist die Schulküche. Ihr findet das Kochen statt und hier wird jeden Morgen vor der Frühstückspause von einer Klasse ein Obstteller für jede Klasse der Schule zubereitet, der dann in der Frühstückspause verteilt wird, so dass die Schülerinnen und Schüler in der Frühstückspause frisches Obst genießen können.
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Dass die Schulbibliothek hier findet, das geht. Die Bücherfresserstadt. Und die Schulbibliothek hat in jeder Frühstückspause geöffnet, damit sich die Schülerinnen und Schüler neue Bücher ausleihen können. Und das coole an dieser Bibliothek ist, das sie nahezu komplett von den Schülerinnen und Schülern selbst gemanagt wird. Die haben natürlich da die Unterstützung von einer Lehrkraft, aber die Ausleihe und das Einsortieren der Bücher übernehmen die Schüler größtenteils selbst.
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Ist der Schulhof. Und hier verbringen die Schülerinnen und Schüler ihre Hofpausen.
vorgestellt von Svenja (bitte kurz warten, Video lädt)
Oberschule Rauschwalde
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Die Oberschule liegt am Rande von Görlitz, zwischen Grünflächen, auf denen Tischtennisplatten oder felder zu finden sind, einer Kirche oder auch dem Hausberg von Görlitz, der Landeskrone. Die Schule umfasst circa 450 Schüler und Schülerinnen, die zirka zwischen zehn und 17 Jahre alt sind. Das Kollegium setzt sich aus 33 Lehrkräften zusammen. Außerdem gibt es eine Schulleitung, die sich sehr arrangiert für die Praktikanten einsetzt.
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Eschweiler hat nicht nur ein schönes Schulhaus, sondern vor allem auch eine mega coole Sporthalle. Die Klassen sind sehr vielfältig und viele unterschiedliche Sachen auch mal auszuprobieren, kennenzulernen. Und ja, von daher Sport frei. Das hat die Schule für mich zu einem sehr besonderen und unattraktiven Praktikumsplatz Macht sind vor allem die freundlichen Lehrer. Das Kollegium, was einen hier begleitet. Eine schnelle Antwort durch die Schulleitung und auch die Bereitschaft von den Lehrern, die Unterrichtsmaterialien mitzugeben.
vorgestellt von Tabea (bitte kurz warten, Video lädt)
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